Straßen nach Sprengung und Unfall für Stunden gesperrt

Kalefeld: Täter sprengen Geldautomaten und flüchten ohne Beute

KSN-Filale Kalefeld stark beschädigt
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Die KSN-Geschäftsstelle in Kalefeld wurde durch die Sprengung stark beschädigt.

Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Donnerstag in Kalefeld den Geldautomaten der Kreis-Sparkasse Northeim gesprengt. Geld wurde laut Polizei Northeim nicht erbeutet.

Kalefeld - Die KSN-Geschäftsstelle an der Kalefelder Hauptstraße wurde durch die Sprengung stark in Mitleidenschaft gezogen, den Sachschaden gibt die Polizei Northeim mit 80 000 Euro an. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur, eine sofortige Fahndung durch die Polizei verlief erfolglos.

Zeugen hatten beobachtet, dass die Täter mit einem schwarzen Fahrzeug, vermutlich einem Audi, in Richtung Autobahn 7 geflüchtet waren. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief aber ergebnislos.

Gegen 3.40 Uhr hatte ein lauter Knall die Einwohner Kalefelds aus dem Schlaf geschreckt. Zeugen hatten zudem die Polizei alarmiert, die kurz danach mit einem Großaufgebot vor Ort war. Den Beamten bot sich ein Bild der Verwüstung, mehrere große Glasscheiben waren durch die Sprengung zerborsten.

Für die Spurensuche und die Aufräumarbeiten musste die Ortsdurchfahrt für mehrere Stunden komplett gesperrt werden, auch der Tatort wurde weiträumig abgesperrt, sodass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.

Die wurden noch weiter verstärkt durch einen schweren Verkehrsunfall, der nur ein paar Stunden nach der Automatensprengung auf der Kalefelder Ortsumgehung passierte und für eine stundenlange Vollsperrung der Bundesstraße 445 sorgte. (kat)

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