Wohnungen statt Klassen

Nachnutzungskonzept für leer stehende Orientierungsstufe in Düderode

Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Gebäude der ehemaligen Orientierungsstufe Kalefeld: (von links) Dezernentin für Bauen und Umwelt Julia Gottlieb, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Bürgermeister Jens Meyer und Fachbereichsleiter Sven Ballay vom Facility-Management der Kreisverwaltung.
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Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Gebäude der ehemaligen Orientierungsstufe Kalefeld: (von links) Dezernentin für Bauen und Umwelt Julia Gottlieb, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Bürgermeister Jens Meyer und Fachbereichsleiter Sven Ballay vom Facility-Management der Kreisverwaltung.

Eine Nachnutzung des seit Jahren leer stehenden Schulkomplexes an der Grubenhagener Straße in Düderode stellt der Landkreis nun in einer Pressemitteilung vor.

Düderode – Der Landkreis hatte das Gebäude der ehemaligen Grundschule zwischenzeitlich von der Gemeinde Kalefeld übernommen. Im Gegenzug bekam die Gemeinde die Spange der Sporthalle vom Landkreis. Von Seiten der Gemeinde Kalefeld sei beabsichtigt, diese Spange langfristig an die TSG Düderode-Oldenrode zu verpachten, sodass dieser Gebäudekomplex (Sporthalle und Spange) für vereinseigene Zwecke genutzt werden kann, teilt die Kreisverwaltung mit. Am südlichen Gebäudeende der Spange werde der Landkreis dazu noch einen barrierefreien Zugang errichten, um so eine flexiblere Nutzung zu ermöglichen.

Die Kreisverwaltung arbeitet zudem nach eigenen Angaben derzeit an einem zukunftsfähigen Nachnutzungskonzept für den Gesamtstandort. Beabsichtigt sei demnach in einem ersten Schritt, die nicht mehr benötigten Gebäudeteile abzureißen. Das verbleibende Grundstück solle anschließend für eine ansprechende Wohnbebauung für alle Generationen genutzt werden.

Nach den Vorstellungen der Kreisverwaltung sollen dort Wohnkonzepte mit gemeinschaftlich genutzten Räumen und Freibereichen mit Treffpunktcharakter für den Ort umgesetzt werden.

Dieses Konzept verfolge laut Kreisverwaltung das Ziel, die Ortschaft Düderode nachhaltig zu entwickeln und insbesondere für den Zuzug junger Familien attraktiv zu gestalten.

Die Planungen, so der Wunsch von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, sollten dabei im Vorfeld eng mit der Gemeinde Kalefeld und den örtlichen Vereinen und Verbänden abgestimmt sein.  (rom)

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