Zwei Verletzte: Scheunenbrand in Kalefeld schnell gelöscht

Kalefeld. Bei einem Scheunenbrand sind am Samstagvormittag in Kalefeld zwei Personen verletzt worden.

Nach Mitteilung der Feuerwehr war das Feuer gegen 9.45 Uhr gemeldet worden. 45 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten aus. Durch die weithin sichtbare Rauchsäule war für die Einsatzkräfte schnell klar, dass es sich nicht um eine Übung handelte. Die Ursache für das Feuer ist noch nicht geklärt. Die Ermittlungen laufen noch. Nach Polizeiangaben haben möglicherweise Schweißarbeiten den Brand ausgelöst. Der Besitzer des Hofes hatte den Brand schnell bemerkt und ihn zusammen mit seinem Vater zum größten Teil mit Feuerlöschern eingedämmt. „So wurde hier schlimmeres verhindert, das war Glück im Unglück“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die beiden Männer mussten aber mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus.

Aktualisiert um 14.48 Uhr 

Die Feuerwehr Kalefeld löschte den Brand unter Atemschutz ab. Mit der Wärmebildkamera der Feuerwehr Echte wurde nach Glutnestern gesucht. Mittels Hochleistungslüfter wurde das Gebäude anschließend rauchfrei gemacht. Insbesondere Verpackungsmaterialien sind in Flammen aufgegangen. Die angrenzende Scheune mit Heu war vom Feuer nicht betroffen. Der Schaden wird von der Polizei auf 5000 Euro geschätzt. Der Einsatz war Premiere für den Löschzug West, in dem die Feuerwehren Sebexen, Dögerode und Eboldshausen zusammengefasst sind. „Hätte das Feuer nicht so schnell eingedämmt werden können, hätten wir hier ausreichend Einsatzkräfte gehabt, um es schnell löschen zu können“, so Gemeindebrandmeister Karsten Müller.

„Das Konzept ist aufgegangen.“ Im Einsatz war auch die DRK-Bereitschaft Altes Amt mit drei Fahrzeugen. Sie stellte den Eigenschutz für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren.

Zwei Verletzte bei Scheunenbrand in Kalefeld

Rubriklistenbild: © Mennecke

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