Ideale Witterungslage begünstigte die Arbeiten

B 247: Autos zwischen Katlenburg und Lindau rollen schon wieder

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Der Verkehr rollt: Seit Dienstagabend können die Autofahrer nach Abschluss der Sanierungsarbeiten auf der B 247 zwischen Katlenburg und Lindau wieder fahren. 

Katlenburg-Lindau. Das ging schneller als erwartet: Die Bundesstraße 247 zwischen Katlenburg und Lindau, die seit dem 12. September wegen Sanierungsarbeiten voll gesperrt war, kann seit Dienstagabend bereits wieder befahren werden.

Ursprünglich war eine zweiwöchige Vollsperrung der viel befahrenen Straße vorgesehen, hatte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim angekündigt. Woran lag es, dass die Arbeiten jetzt so zügig abgeschlossen werden konnten?

Dazu teilte Heiko Lange, stellvertretender Leiter der Landesbehörde, auf Anfrage der HNA mit, dass die Arbeiten sehr zügig abgewickelt werden konnten. Die beauftragte Firma sei gut und schnell vorangekommen, die Witterungslage sei ideal gewesen.

Aktualisiert: 17.38 Uhr

Was sicher keiner der mehr als 5000 Fahrzeugführer, die die Strecke zwischen Katlenburg und Lindau täglich befahren, bemerkt hätte, seien in der Bitumendecke entdeckte Risse und Ausmagerungen. „Die führen dazu, dass der Verbund nachlässt und nach und nach Teile herausbrechen“, erläutert Lange das Prozedere. Um größeren Schäden vorzubeugen, sei die Fahrbahn jetzt auf einer Länge von etwa zwei Kilometern auf der gesamten Breite saniert worden. Dafür hat die Landesbehörde 270 000 Euro investiert.

Übrigens: Die von der Behörde empfohlenen Umleitungsstrecken aus Richtung Katlenburg über Osterode, Herzberg und Gieboldehausen nach Lindau – das sind fast 40 Kilometer statt der üblichen drei zwischen den beiden Ortschaften – sowie aus Gieboldehausen kommend sogar über Göttingen und Northeim nach Katlenburg, wurden von den allerwenigsten Autofahrern angenommen, weil die Strecken einfach zu weit waren.

Lediglich der Schwerlastverkehr musste diese Routen wählen. Die meisten Autofahrer, die sich in der Region auskennen, wählten den schmalen Gemeindeverbindungsweg über Albrechtshausen durch die Feldmark, die laut Beschilderung für den landschaftlichen Verkehr, Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen sowie Linien- und Schulbusse freigegeben war. In Höhe des Guts Albrechtshausen war an einem Tag eine Geschwindigkeitsmessung in der Tempo-50-Zone vorgenommen worden.

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