Roland Lange präsentiert neues Buch

Beim Nörtener Burgturnier fließt Blut

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Da ist es: Autor Roland Lange (rechts) und Carl Graf von Hardenberg präsentieren das fünfte und neuste Buch „Der letzte Sprung“ aus der Mordsharz-Serie des Katlenburgers.

Katlenburg. Der Katlenburger Autor Roland Lange stellt seinen neusten Krimi „Der letzte Sprung" vor. Signierstunden gibt es am Samstag und Sonntag.

„Gestatten, Diekmann, Holger Diekmann. Ich bin ein neugieriger und manchmal übereifriger Journalist und spiele im neusten Krimi von Roland Lange eine virtuelle Rolle. Fast zuviel der Ehre, aber freuen tut mich das schon, zumal auch ein Teil des Covers von mir stammt.“

Das sind Worte des Verfassers dieses Artikels. So kann es passieren, wenn sich Journalist und Autor schon einige Jahre kennen und sich gern austauschen. So kam auch die Frage nach einem möglichen Schauplatz für den nächsten Krimi der „Mordsharz“-Serie des Katlenburger Schreibers auf den Tisch. „Nimm doch mal den Hardenberg mit dem Burgturnier ins Visier“, lautete Oschmanns Vorschlag, der schon etwa 20 Turniere beruflich verfolgt hat. "Es ist immer wieder schön, sein neuestes Kind in den Händen zu halten." 

Gesagt, getan. Viele Gespräche und Recherchen folgten, dann wurde geschrieben und am Text gefeilt. Pünktlich zur 37. Auflage des Burgturniers liegt das Ergebnis jetz vor. „Der letzte Sprung“ heißt das neue Werk von Roland Lange. Das sorgt dafür, dass beim Event am Fuß der alten Burgruine diesmal Blut fließt – und zwar reichlich, wie der Autor verspricht.

Für den Katlenburger ist es der fünfte Krimi in seiner „Mordsharz“-Reihe, der wie immer in der Region spielt. Und wie immer ist Hauptkommissar Ingo Behrends von der Kripo Northeim der Mann, der den Tätern dicht auf den Fersen ist und letztlich – natürlich – auch zur Strecke bringt.

„Der letzte Sprung“ beginnt mit einem todbringenden Feuer vor zehn Jahren und einem Zeitsprung in die Gegenwart wenige Tage vor dem Burgturnier. Ein Autounfall wirft Fragen auf, alles noch recht harmlos. Doch der Fall nimmt schnell Fahrt auf und dehnt sich auf diverse Schauplätze aus, die alle zusammenhängen. Ein prominenter Reiter, der in dubiose Geschäfte verwickelt zu sein scheint, stößt das Tor zum Burgturnier auf.

Behrends in Hochform

Wie es der Zufall so will, hat Behrends Frau VIP-Karten für dieses Event gewonnen. Er wollte gar nicht hin, dann kommt ihm die Einladung sogar sehr gelegen, denn es zeichnet sich ab, dass auf dem Hardenberg ein Mord geplant sein könnte.

Während die Frau des Kripo-Manns das Turnier mit allem Drum und Dran genießt, läuft Ingo Behrends zur Hochform auf, um einen immer wahrscheinlicher werdenden Anschlag mitten in der vollbesetzten Reitarena zu vereiteln.

„Es ist immer wieder schön, sein neusten Kind in den Händen zu halten“, freut sich der 60-jährige Autor, als er zusammen mit Burgturnier-Gastgeber Carl Graf von Hardenberg über sein Buch plaudert.

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