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Brandschützer gehen auch mit Feuerpatschen gegen Flächenbrand vor

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Von: Jürgen Dumnitz

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Helfer der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks sowie mehrere Landwirte mit Grubbern an Treckern gingen gegen die Flammen auf dem Feld vor.
Großeinsatz auf einem Getreidefeld bei Wachenhausen: Am Sonntagnachmittag gingen Helfer der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks sowie mehrere Landwirte mit Grubbern an Treckern gegen die Flammen auf dem Feld vor. © Hubert Jelinek

Aus bisher unbekannter Ursache brannte es am Sonntagnachmittag auf einem Getreidefeld nahe Wachenhausen.

Wachenhausen – Laut Pressemitteilung der Kreisfeuerwehr waren geschätzt 30 000 Quadratmeter Weizen- und Stoppelfeld von dem Feuer betroffen. Das brennende Feld wurde kurz vor 14 Uhr an der Kreisstraße 413 zwischen Wachenhausen und Gillersheim gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute um Einsatzleiter Martin Niehoff schlugen die Flammen hoch über dem Feld in Hanglage. Zwei bis drei Meter hochschlugen die Flammen laut Mitteilung, wurden offenbar immer wieder von Windböen angefacht.

Weil sich die Flammen so immer weiter ausbreiteten, wurde Vollalarm für alle Feuerwehren in der Gemeinde Katlenburg-Lindau ausgelöst. Zusätzlich alarmiert wurden die Feuerwehren aus Hammenstedt, Langenholtensen und Northeim sowie das Technische Hilfswerk aus Einbeck und Northeim.

Und mit dabei war auch die Fachgruppe Rettungsrobotik der Kreisfeuerwehr. Mit Wasser aus mehreren Strahlrohren sowie diversen Löschrucksäcken ging die Feuerwehr gegen die Flammen vor, zudem mit Feuerpatschen.

Drei Landwirte haben das Stoppelfeld mit Grubbern an ihren Treckern bearbeitet und dem Feuer so Einhalt geboten. Helfer des Roten Kreuzes waren zum Eigenschutz der Einsatzkräfte dabei.

Laut Kreisfeuerwehr waren 170 Helfer im Einsatz. Die Polizei hat indes Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.   (jde)

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