Gerüchte wurden bestätigt

Katlenburger Burgberg: Gemeinde hat Vertrag mit Hotelpächter gekündigt

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Der Burgberg Katlenburg von oben: Für den gastronomischen Betrieb (linker vorderen Bereich) wurde die Kündigung ausgesprochen.

Katlenburg. Auf dem Burgberg gibt es Ärger. Die Gemeinde will Pächter Runge loswerden, der akzeptiert das nicht. Es kommt zu einem Gerichtsverfahren.

Auf dem Katlenburger Burgberg gibt es aktuell eine ganze Menge Ärger. Dabei geht es um den gastronomischen Betrieb an dieser historischen Stätte. Die Gemeinde Katlenburg-Lindau als Eigentümerin des Burgberg-Komplexes hat den Pachtvertrag mit dem dortigen Betreiber der Hotelbetriebsgesellschaft zum Ende des Monats gekündigt.

Nicht nur im Rhumeort, sondern in der gesamten Region kursieren seit geraumer Zeit diverse Gerüchte um diese Einrichtung. „Ja, es ist richtig, wir haben den Pachtvertrag gekündigt“, bestätigte Bürgermeister Uwe Ahrens auf Anfrage der HNA.

Damit ist es nach Mitteilung des Verwaltungschefs, der sich zu Details wegen des schwebenden Verfahrens nicht näher äußern will, allerdings nicht getan. „Es wird zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen“, erläuterte Ahrens. Einen Termin gebe es noch nicht.

Torsten Runge, der seit 2008 als Gastronom auf dem Burgberg arbeitet, wollte sich auf Anfrage der HNA zu der laufenden Auseinandersetzung nicht äußern. „Ich bitte um Verständnis“, sagte er.

Fakt ist, dass die Gemeinde eine schnelle Lösung für das weithin sichtbare Aushängeschild Burgberg-Komplex mit gastronomischer Bewirtschaftung anstrebt. „Wir sind an einer nachhaltigen und langfristigen Nutzung interessiert“, sagt Ahrens. Ein Grund: Die Kommune hat in den vergangenen Jahren im Zuge der Stadtsanierung aus Steuergeld mehr als eine Million Euro in den Komplex investiert, zum Beispiel für die Sanierung der Zimmer.

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