Glasfaser komplett in der Gemeinde?

Firma will superschnelles Internet im Raum Katlenburg-Lindau verlegen

Glasfaserkabel vor einem Wohnhaus
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Symbolbild: Vier Ortschaften der Gemeinde Katlenburg-Lindau sollen mit Glasfaser versehen werden.

Für die Gemeinde Katlenburg-Lindau beginnt möglicherweise schon bald das Glasfaser-Zeitalter, mit dem das superschnelle Surfen und Streamen im Internet möglich wird.

Katlenburg-Lindau – Wie Bürgermeister Uwe Ahrens mitteilte, hat das Unternehmen Deutsche Glasfaser GmbH mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Borken kürzlich Interesse signalisiert vier Ortschaften der Gemeinde mit Glasfaseranschlüssen an alle Haushalte zu versehen. Die Anfrage an die Gemeindeverwaltung bezog sich auf die größeren Dörfer Berka, Katlenburg, Lindau und Wachenhausen.

Doch damit noch nicht genug: Laut Ahrens habe seine Verwaltung Kontakt zum Unternehmen aufgenommen und in Nachverhandlungen erreicht, dass alle sieben Ortschaften ans Glasfasernetz angeschlossen werden, also auch Elvershausen, Gillersheim und Suterode.

Die Gemeindeverwaltung bereite jetzt eine vertragliche Vereinbarung über die Glasfaserverlegung vor, die kurzfristig unterzeichnet werden soll.

Uwe Ahrens: Bürgermeister Katlenburg-Lindau

Die Deutsche Glasfaser hat auch schon in der Nachbarschaft Glasfasernetze realisiert, unter anderem in der Gemeinde Kalefeld, wo das Unternehmen bereits Kalefeld, Sebexen und Echte angeschlossen hat. Willershausen, Westerhof, Düderode, Oldenrode und Oldershausen sollen demnächst folgen, wenn genügend Anschluss-Interessenten gefunden sind. Hier liegt die geforderte Mindestbeteiligung der Haushalte bei 40 Prozent.

Die Angebote der Unternehmensgruppe, beginnen bei 200 Mbit/s im Herunterladen (Download) und 100 Mbit/s im Hochladen (Upload) der Daten. Die Geschwindigkeiten staffeln sich in 400, 600 und 1000 Mbit/s.

Unterdessen, so Bürgermeister Ahrens weiter, habe die Deutsche Telekom der Gemeinde mitgeteilt, dass sie das geplante Neubaugebiet an der Fliederstraße mit in der Endausbauphase 16 Grundstücken in Elvershausen endgültig nicht nachträglich an ihr im Ort bereits verlegtes Kupfer-Breitbandnetz anschließen wird.

Die Sache soll nun aber über den Landkreis Northeim (Schließung von weißen Flecken) weiterverfolgt werden. (Axel Gödecke)

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