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Katlenburg-Lindau weist weiter Bauland aus

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Von: Axel Gödecke

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Soll in zwei Abschnitten erschlossen werden: Das neue Baugebiet „Weingarten-West“ in Katlenburg. Das Areal ist hier im Vordergrund zu sehen. Es könnte Platz für bis zu 45 Baugrundstücke bieten. Archiv
Soll in zwei Abschnitten erschlossen werden: Das neue Baugebiet „Weingarten-West“ in Katlenburg. Das Areal ist hier im Vordergrund zu sehen. © Hubert Jelinek

Im Gebiet der Gemeinde Katlenburg-Lindau wird es auch künftig weiter gut möglich sein, ein Eigenheim zu bauen.

Katlenburg-Lindau - Bauwillige können in der Gemeinde Katlenburg-Lindau Baugrundstücke finden, falls die explodierenden Baupreise und steigenden Zinsen ihnen nicht einen Strich durch die Rechnung machen.

Für vier Neubaugebiete laufen die Änderungen im gemeindeweiten Flächennutzungsplan, aus ihnen werden im kommenden Jahr die Bebauungspläne entwickelt.

Für ein Neubaugebiet in Katlenburg am Weinberg läuft das Bebauungsplanverfahren „Weinberg-West“ bereits, hieß es von der Verwaltung im jüngsten Bauausschuss. Die erste Anhörung sei bereits gelaufen, jetzt erfolge die zweite öffentliche Anhörung, sodass der Rat in Kürze bereits die Satzung beschließen könne.

Laut Bürgermeister Uwe Ahrens sei angedacht, das vier Hektar große Baugebiet, das insgesamt rund 45 Baugrundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser in der Verlängerung des Birkenwegs und des Eichengrunds vorsieht, in zwei Abschnitten zu erschließen.

In der Ortschaft Elvershausen werde das dort erschlossene neue Baugebiet an der Fliederstraße weiter entwickelt, so der Bürgermeister weiter. Es seien noch Baugrundstücke zu haben.

Die geplante Änderung des Flächennutzungsplans für die Ausweisung eines Neubaugebiets in Berka entlang der Bundesstraße sei noch im Werden, hieß es weiter. Ein Lärmgutachten sei in Auftrag gegeben worden, stehe aber noch aus. Ebenso müsse noch abgewartet werden, wo die Abstandsgrenze zu geplanten Windrädern am Duttberg genau zu setzen ist. Die Gemeinde bestehe weiter auf einen 1000-Meter-Abstand. Entstehen könnten auf dem 5,6 Hektar großen Areals, das derzeit noch als Acker genutzt wird, bis zu 36 Baugrundstücke.

In Gillersheim können vielleicht noch 2023, spätestens aber 2024 die ersten Häuslebauer ihre neuen Eigenheime auf Flächen der geplanten Erweiterung des Baugebiets „Kleiner Horbeck“ errichten. Die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplans soll laut Verwaltung im Frühjahr 2023 erfolgen. Die Gemeinde habe dem Landkreis Northeim ein von ihm gefordertes Baulücken- und Leerstandskataster vorgelegt. Es war gefordert worden, weil die Bebauung im Dorf grundsätzlich Vorrang hat. In Gillersheim könnten auf rund 3,5 Hektar Fläche wahrscheinlich ebenfalls in zwei Bauabschnitten rund 30 Baugrundstücke entstehen.

In Planung sei weiter die Erweiterung des Baugebiets „Am Thiehofsfeld“ in Wachenhausen mit einer Fläche von 3,5 Hektar mit etwa 35 Bauplätzen. Das notwendige Bauleitverfahren, das im Vorfeld zu erledigen ist, sei aber von der Gemeinde noch nicht angeschoben worden, sagte Ahrens. Man wolle angesichts der enorm gestiegenen Baukosten und steigender Bauzinsen schließlich nicht zu viele Baugebiete auf einmal ausweisen. Dies würde möglicherweise auch zu einer Überlastung der Infrastruktur, beispielsweise im Kitabereich, führen.

Eher bauen lässt sich noch in Lindau, wo derzeit die Erweiterung des Baugebiets Siechenanger am nördlichen Ortseingang läuft. Hier werden gerade rund zehn neue Bauplätze erschlossen, einige seien noch zu haben, betont Bürgermeister Ahrens. (Axel Gödecke)

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