Raubkatze hatte vorher Reh gerissen

Katlenburg: Luchs greift Spaziergänger und Hund an

Katlenburg. Ein Luchs hat am Freitagnachmittag am Ortsrand von Katlenburg einen Spaziergänger, der dort mit seinem Hund unterwegs war, angegriffen. Dann verschwand der Luchs im Wald. 

Gegen 16.20 Uhr habe plötzlich ein Luchs vor dem 57-jährigen Spaziergänger gestanden und kurz darauf den angeleinten Hund angegriffen. Das hat die Northeimer Polizei am Montag gemeldet. Der Hund habe den Luchs aber abschütteln können. Vier- und Zweibeiner blieben laut Polizei bei dem Angriff unverletzt. Der Luchs entfernte sich ein Stück von dem 57-Jährigen, blieb nach Polizeiangaben aber in der Nähe.

Als die inzwischen alarmierten Polizeibeamten und der Luchsbeauftragte des Landkreises Northeim eintrafen, hielt sich das Tier immer noch in der Nähe auf, berichtete ein Polizeisprecher Montagmittag.

Wenig später stellten die Beamten fest, dass der Luchs kurz zuvor ein Stück Rehwild gerissen hatte. Der Luchsbeauftragte vermutet, dass die Raubkatze in dem Hund einen Fresskonkurrenten gesehen hat, der ihr seine Beute streitig machen wollte, und ihn deshalb angegriffen hatte.

Der Versuch, den Luchs im Anschluss mit einer Lebendfalle einzufangen, schlug fehl, so die Polizei weiter. Das Tier verschwand im Katlenburger Wald. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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