Weitere Investitionen in diesem Jahr

Kindergarten wird zum Farbtupfer in Lindau

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Schick geworden: Die Fassade des katholischen Kindergartens in Lindau – hier mit Kindern und Erzieherinnen der Krippengruppe, Kindergarten-Leiterin Heike Germerott (rechts oben) und Bauamtsleiter Hans-Ulrich Wiese.

Katlenburg-Lindau. Nach der energetischen Sanierung des Genäudes werden in diesem Jahr 60 000 Euro in den Außenbereich investiert.

Der katholische Kindergarten in Lindau bildet jetzt einen echten Blickfang im Eichsfeldort. Aus dem ehemals tristen Gebäude, das früher als Schule und als Verwaltungsstelle genutzt wurde, ist jetzt ein heller und freundlicher Farbtupfer geworden.

Großzügig energetisch saniert wurde das Gebäude bereits im vergangenen Jahr. Die Decke im Keller des Hauses wurde ebenso gedämmt wie das ungenutzte Dachgeschoss. Zu dieser Maßnahme gehörte auch der Einbau neuer Fenster.

Fenster bis zum Boden 

Das Besondere daran: In der Krippengruppe im Erdgeschoss, wo die Jüngsten des Kindergartens betreut werden, wurden Fenster eingebaut, die bis zum Boden reichen. Das gefällt dem Nachwuchs ausgezeichnet, denn jetzt können die Mädchen und Jungen jederzeit und ohne Anstrengungen nach draußen schauen.

Außerdem wurde in diesem Zug die Außenfassade farblich neu gestaltet, die jetzt in einem warmen Sandton einen Blickfang darstellt. Fenster und Türen wurden mit Faschen (einer Art Rahmen) versehen. Die Gesamtkosten dafür beliefen sich auf 120 000 Euro.

Doch damit ist noch nicht Schluss. In diesem Jahr investiert die Gemeinde Katlenburg-Lindau weitere 60 000 Euro. Damit sollen etliche Außenbereiche auf Vordermann gebracht werden. Zum Beispiel wird der Außenspielbereich der Krippe erweitert, indem von der dortigen Einfahrt ein Stück abgezweigt wird. Auf der anderen Seite werden unter anderem drei neue Parkplätze entstehen.

Im ehemaligen Verwaltungsgebäude sind neben der Krippengruppe im Erdgeschoss zwei Sitzungsräume im Obergeschoss vorhanden. Die werden vom MGV und dem DRK genutzt und zeitweise auch vom Kindergarten.

Die Alte Schule und Verwaltung früher: Auf dieser Luftaufnahme ohne Jahresangabe steht das Gebäude separat ohne den später auf der Freifläche errichteten Kindergarten. Heute bilden die beiden Häuser eine Einheit. Foto:  nh

Die Mitglieder des Katlenburg-Lindauer Verwaltungsausschusses haben sich das Gebäude bei einem Ortstermin jetzt angesehen. Zuvor waren sie auf dem Katlenburger Burgberg. Dort machten sich dieRatsmitglieder ein Bild von der wertvollen historischen Anlage, die mit Hilfe von Fördermitteln aus der Stadtsanierung in den vergangen Jahren deutlich verbessert werden konnte, teilte Bürgermeister Uwe Ahrens mit.

Auch ein Auftrag für Mäharbeiten der Grünflächen wie Biotope, Streuobstwiesen und Straßenbegleitgrün wurde während der Sitzung vergeben. Den Zuschlag hat ein ortsansässiges Unternehmen bekommen.

Sachverständige 

Berufen wurden vom Verwaltungsausschuss zwei gleichberechtigte ehrenamtlicher Sachverständige für Wild- und Jagdschäden für die Gemeinde Katlenburg-Lindau. Dabei wurden die bisherigen Sachverständigen Dietrich Kaufmann aus Lindau sowie Ulrich Jentsch aus Katlenburg im Amt bestätigt.

Beide blicken laut Uwe Ahrens bereits auf eine fünf-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Gemeinde zurück und hatten sich laut Ahrens bereit erklärt, diese Tätigkeit für weitere fünf Jahre auszuüben

Ein weiterer Beschluss galt dem Ratsschießen. Das wird in diesem Jahr unter der Regie des Ortsrates Katlenburg und der Schützengesellschaft Lin-dau ausgerichtet, und zwar am 2. Oktober.

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