Sanierung ist abgeschlossen

Katlenburg und Suterode wieder direkt durch Kreisstraße verbunden 

Suterode/Katlenburg. Aufatmen in Suterode, Katlenburg und bei vielen Pendlern: Die Kreisstraße 414, an der mehr als ein Jahr gebaut wurde und die in diese Phase komplett gesperrt war, kann seit Donnerstag wieder offiziell befahren werden.

Am frühen Nachmittag erfolgte die Freigabe – auch für den parallel verlaufenden neuen Radweg.

Es gab gleich mehrere Verzögerungen, unter anderem durch die Verlegung von Telekommunikationsleitungen. Ursprünglich sollte der Verkehr schon Ende 2016 wieder über die Straße rollen. Dann gab es eine Verlängerung der Baumaßnahme bis zum März und eine weitere bis Mitte Mai. Vor allem die Suteroder („Wir leben hier in einem abgeschnittenen Dorf!“) waren teils mächtig sauer.

Als die Straße zwischen Suterode und Katlenburg fast fertig war, wurde die Freigabe weiter gebremst. Zum einen wurde die Ortsdurchfahrt in Suterode parallel ausgebaut und letztlich auch noch die Suteroder Straße in Katlenburg, beides Anschlussstücke des K414-Neubaus. Der hat zusammen mit den Ortsdurchfahrten insgesamt 3,2 Millionen Euro gekostet.

„Dafür haben jetzt alle einen echten Mehrwert bekommen“, stellte Ralf Buberti, Chef des Bauamts des Landkreises Northeim, am Donnerstag bei der Freigabe der Straße heraus. Die Erneuerung der Fahrbahndecken in Katlenburg und Suterode seien ursprünglich nicht eingeplant gewesen, begründete er die eingetretenen Verzögerungen. Außerdem sei es nicht leicht, eine Straße in einem Wasserschutzgebiet zu planen.

Der Landkreis sei glücklich darüber, dieses Projekt so gut hinbekommen zu haben. Das sei nicht selbstverständlich, wenn man bedenke, dass die Behörde für 422 Kilometer Straßen zuständig sei. Glücklich sei man auch darüber, die ursprünglich veranschlagten Kosten von 3,5 Millionen Euro deutlich unterschritten zu haben. Als ebenfalls positiv stellte Buberti heraus, dass die Autofahrer zwischen Katlenburg und Sudheim jetzt durchgängig auf einer erneuerten Straße unterwegs sein könnten. Die anderen Abschnitte seien bereits vorab fertiggestellt worden.

Katlenburg-Lindaus Bürgermeister Uwe Ahrens stellte heraus, dass die Freigabe ein glücklicher Tag für Katlenburg und Suterode sei, auch wenn sich einige Suteroder durch die Sperrung schon an die ruhige Verkehrssituation gewöhnt hatten. Er räumte ein, dass die Abstimmungen mit einigen Teilausbauten im Nachbarort Wachenhausen, durch den während der Sperrung viel zusätzlicher Verkehr geflossen sei, nicht optimal funktioniert habe.

Rubriklistenbild: © Oschmann

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