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Katlenburg: Rudermarathon bei „Rockfit“ für Göttinger Kinderhospiz

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Von: Kathrin Plikat

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Anfeuern beim Spendenmarathon: Wie hier an einem Rudergerät absolvierten die 32 Teilnehmer am Wochenende auf der Katlenburg über 42 Kilometer für das Göttinger Kinder- und Jugendhospiz.
Anfeuern beim Spendenmarathon: Wie hier an einem Rudergerät absolvierten die 32 Teilnehmer am Wochenende auf der Katlenburg über 42 Kilometer für das Göttinger Kinder- und Jugendhospiz. © Sarah Emmermann/Rockfit/nh

„Das ist so ein tolles Ergebnis. Wir sind total glücklich“. Sarah Emmermann, Inhaberin der Sportschule Rockfit auf der Burg in Katlenburg, hatte mit ihrem Team am vorigen Wochenende zu einem Spendenmarathon für einen guten Zweck aufgerufen.

Katlenburg - Zusammengekommen sind 3300 Euro, die jetzt an das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter in Göttingen überwiesen werden. Allerdings absolvierten die sportlichen Teilnehmer keinen „echten“ Marathon, also laufend, sondern auf einem Rudergerät oder einem sogenannten Assault-Bike. Auf diesen Geräten wurde trotzdem die Marathonstrecke über genau 42,195 Kilometer zurückgelegt, allerdings eben in zwei völlig anderen Disziplinen.

Zehn Teams mit mindestens drei und höchstens sechs Mitgliedern legten sich für den guten Zweck dann auch richtig ins Zeug. Pro Kilometer wurden sie dabei von ihren Sponsoren unterstützt, die sich jeder Teilnehmer im Vorfeld selbst gesucht hatte und die jeweils eine beliebige „Kilometer-Pauschale“ gezahlt haben. Auch hier war die Unterstützung riesig: „Die regionalen Unternehmen fanden die Aktion so toll, dass einige Teilnehmer sogar zwei Sponsoren hatten“.

Auf den Fahrrädern und den Rudermaschinen absolvierten die Sportbegeisterten dann jeweils mehrere Kilometer. Dabei wurden sie nicht nur von ihren eigenen Teammitgliedern, sondern von allen Teilnehmern angefeuert und natürlich für jede erbrachte sportliche Leistung gefeiert.

Die Spendensumme wird nun an das Kinder- und Jugendhospiz überwiesen. Für diese Einrichtung hat sich Sarah Emmermann entschieden, wie sie erzählt, weil sie im privaten Umfeld immer wieder mit Krebserkrankungen in Berührung gekommen sei. Eine Freundin, die in der Göttinger Uni-Klinik arbeitet, habe ihr zudem von dem Hospiz erzählt. „Ich habe in Göttingen angerufen und mich informiert. Und dann war mir sofort klar, dass das Geld dorthin gehen soll.“ Zumal das Hospiz dringend auf Spenden angewiesen sei. (kat)

sternenlichter-goettingen.de
rockfit-northeim.de

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