Bürgermeister Ahrens drängt auf Umsetzung

Mehr Tempo 30 auf Ortsdurchfahrten in Katlenburg-Lindau möglich

Das Gild zeigt ein Tempo 30-Schild unterhalb der Burg Katlenburg an der Herzberger Straße
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Mehr 30er-Zonen sind möglich: Bürgermeister Uwe Ahrens regt an, die 30-km/h-Begrenzung auf der B 247 unterhalb der Katlenburg (Bild) in die Ortsmitte bis zur Kreuzung mit der B/ 241 zu verlängern. Archiv

Der Bundestag hat beschlossen, dass die Ausweisung von Tempo 30 auf Ortsdurchfahrten zulässig sein soll. Die Gemeinde Katlenburg-Lindau will drauf kurzfristig reagieren, wie Bürgermeister Uwe Ahrens betont.

Katlenburg-Lindau - Mit der Gesetzesänderung werde es endlich möglich, die Sicherheit an vielen Stellen im Gemeindegebiet zu erhöhen, fährt er fort.

Bisher sei dies für Ortsdurchfahrten im Zuge von Bundes-, und oft auch von Landes- und Kreisstraßen aus rechtlichen Gründen immer wieder von der Kreisverwaltung abgelehnt worden. Ahrens: „Doch jetzt können wir endlich Engstellen wie zum Beispiel in Katlenburg auf der Herzberger Straße im Bereich Pizzeria, Demuth-Zufahrt und Sparkasse oder die Ortsdurchfahrten in Suterode und Wachenhausen und auch den Geschwindigkeitstrichter am westlichen Ortseingang von Suterode sowie viele andere Stellen im Gemeindegebiet dauerhaft angehen und sicherer machen“.

Uwe Ahrens

Auch Einschränkungen für den Nachtfahrverkehr seien denkbar. Der Bürgermeister: „Aus der Bevölkerung sind weitere Vorschläge sehr willkommen.“ In den kommenden Ortsratssitzungen könnten diese Vorschläge dann im Einzelnen diskutiert werden.

Als Bürgermeister begrüße er die Entscheidung der Bundesregierung sehr, so Ahrens abschließend. So könne nicht nur die Verkehrssicherheit gestärkt, sondern es zugleich etwas für die Umwelt, insbesondere den Klima- und Lärmschutz, getan werden. (Axel Gödecke)

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