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Netto-Markt in Lindau kommt in 2023

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Von: Axel Gödecke

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Platz für den Netto-Markt: Am Lindauer Ortsausgang in Richtung Bilshausen, direkt an der B 247, liegt der Acker auf dem der Einkaufsmarkt entstehen soll.
Platz für den Netto-Markt: Am Lindauer Ortsausgang in Richtung Bilshausen, direkt an der B 247, liegt der Acker (Bildmitte) auf dem der Einkaufsmarkt entstehen soll. Archi © Hans-Ulrich Wiese

Gute Nachrichten für die rund 1720 Einwohner des Fleckens Lindau: Der Einkaufsmarkt, auf den die Lindauer schon so lange warten, wird im kommenden Jahr gebaut.

Lindau – Ein Bauantrag für den Neubau durch den Projektentwickler „Ratisbona“ in Regensburg ist bereits gestellt. Auch ein Mietvertrag mit dem Discounter Netto ist bereits unter Dach und Fach.

Das berichtete jetzt Katlenburg-Lindaus Bürgermeister Uwe Ahrens. Die Gemeinde werde natürlich eine positive Stellungnahme zum Baugenehmigung-Antrag gegenüber dem Landkreis Northeim als zuständiger Genehmigungsbehörde abgeben. Schließlich wünsche man sich einen neuen Einkaufsmarkt in der Ortschaft schon seit Juni 2010, seitdem damals der Pennymarkt nach Katlenburg umzog und den zu klein gewordenen Markt in Lindau schloss.

Immer wieder hat die Gemeinde seitdem Planungen für einen neuen Markt im Flecken unterstützt und sich auch erfolgreich für eine Ausweitung der möglichen Verkaufsfläche von einst 800 auf jetzt über 1000 Quadratmeter eingesetzt.

Bauplan für den neuen Netto-Markt in Lindau. Die Zufahrt erfolgt direkt auf die Bundesstraße.
Bauplan für den neuen Netto-Markt in Lindau. Die Zufahrt erfolgt direkt auf die Bundesstraße. grafik: ratsibona/nh © Grafik: Ratsibona

2016 wurde schließlich ein neuer Bebauungsplan vom Gemeinderat verabschiedet für einen Marktneubau mit angeschlossenem Drogeriemarkt auf einem Ackergrundstück am Ortsrand in Richtung Bilshausen, direkt an der Bundesstraße 247, den ein Planungsbüro aus Osterode realisieren wollte. Doch aus diesen Plänen wurde nichts.

Erst in diesem Jahr kam neue Hoffnung auf, fand sich mit dem in Regensburg ansässigen Projektentwickler für Handelsimmobilien, Ratisbona, ein neuer Investor auf demselben Grundstück am südöstlichen Lindauer Ortsausgang.

Entstehen soll nun nach Auskunft von Bürgermeister Ahrens ein Netto-Lebensmittelmarkt mit einer Verkaufsfläche von 1060 Quadratmetern, wobei auch viel Holz verarbeitet werden soll. Einen Markt in ähnlicher Bauweise, allerdings mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche etwas kleiner, hat Ratisbona erst 2021 in der Northeimer Ortschaft Langenholtensen für Netto errichtet.

Den Netto-Markt in Langenholtensen hat derselbe Investor vor einem Jahr gebaut.
Den Netto-Markt in Langenholtensen hat derselbe Investor vor einem Jahr gebaut. © Axel Gödecke

Einen Drogeriemarkt wie ihn der vorgehende Investor noch in Lindau geplant hatte, werde es nicht geben. Auch keine Extra-Bäckerei-Filiale mit Café. Vorgesehen sei allerdings im Markt selbst ein Backshop mit frischen Backwaren.

Vor dem Markt sind laut Ahrens rund 70 Parkplätze geplant. Die Verkehrsanbindung über die Ein- und Ausfahrt erfolgt direkt an die Bundesstraße 247. Um die Ein- und Ausfahrt sicher zu machen plane der Regensburger Projektwickler auch die Errichtung einer Ampelanlage.

Ahrens: „Wir hoffen auf eine schnelle Baugenehmigung und auf einen Baustart im Frühjahr 2023, dann kann der Markt vielleicht schon Ende 2023 in Betrieb gehen.“

Die Firma Ratisbona hat sich auf die Konzeption, Entwicklung, Realisierung, Vermarktung und Verwaltung von Lebensmittelmärkten und Fachmarktzentren spezialisiert und gehört auf diesem Segment zu den Marktführern in Deutschland. Seit der Gründung im Jahre 1987 habe man über 1200 Objekte im deutschen und internationalen Einzelhandelsbereich schlüsselfertig realisiert, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens.

Einen Rewe-Markt baute Ratisbona zum Beispiel 2018 in Adelebsen und einen Netto-Markt in Gleichen. (Axel Gödecke)

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