Schäden bis Mittwoch behoben

Kreisstraße Suterode - Katlenburg: nach vier Jahren Risse in der Fahrbahndecke

Die Kreisstraße 414 zwischen Suterode und Katlenburg: Rollsplitt soll helfen, die Risse in der Fahrbahndecke wieder zu kitten.
+
Die Kreisstraße 414 zwischen Suterode und Katlenburg: Rollsplitt soll helfen, die Risse in der Fahrbahndecke wieder zu kitten.

Die Kreisstraße 414 zwischen Katlenburg und Suterode gleicht seit Anfang September einem Flickenteppich. Der Grund: Risse in der Fahrbahndecke wurden abschnittsweise großflächig mit Rollsplitt aufgefüllt.

Katlenburg – Deshalb durfte in den vergangenen Tagen auch nur mit Tempo 30 über das Teilstück der Kreisstraße gefahren werden. Am Mittwoch, 22. September, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, und die Tempobegrenzung soll laut Kreisverwaltung wieder abgebaut werden.

Was bleibt, sind die Fragen vieler Anwohner, weshalb die Kreisstraße, die erst 2017 für 2,8 Millionen Euro aufwendig saniert wurde, schon wieder so viele Schäden aufweist?

Die Kreisverwaltung erklärt auf HNA-Nachfrage, dass es sich hierbei um „kleine Einzelbereiche, in denen der Asphalt eine Schädigung aufweist“, handele, die bei der Inbetriebnahme der Straße nicht sichtbar waren und erst nach dreieinhalb Jahren aufgetreten seien.

Im Zuge der Gewährleistungsabnahme habe man nach vier Jahren nun die Straße begutachtet und alle Schadstellen markiert. Hierbei handelte es sich laut Kreisverwaltung in erster Linie um „kleine Ausfahrungen an der Straßenoberfläche und schmalere Risse in der Fahrbahndecke“. Verursacht wurden diese wegen der starken Frosteinwirkung auf den Straßenkörper, so die Begründung. Die Baufirma habe in den vergangenen Tagen die Bereiche mittels eines Reparaturzuges ausgebessert. Um diese technisch beste Variante der Reparatur zu ermöglichen, sei eine Mindestbreite der Reparaturstelle erforderlich, um einen dauerhaften Verbund mit der vorhandenen Straße zu garantieren, so die Erklärung der Kreisverwaltung. Deshalb gäbe es die zahlreichen Rollsplittflächen auf der Straße. Die Mängelbeseitigung sei im Rahmen der Gewährleistung erfolgt, die Kosten würden allein von der Baufirma getragen.

Mit Blick auf den kommenden Winter erklärt die Kreisverwaltung, dass durch extreme Frosteinwirkung in Verbindung mit Wasser grundsätzlich Beschädigungen an Straßen nicht ausgeschlossen werden könnten. Um dem aber weitestgehend entgegenzuwirken, werde an der Kreisstraße 414 nun bereits im Vorfeld gehandelt. Gefährdete Bereiche, in die Wasser eindringen könne, würden entsprechend aufgearbeitet, informiert die Kreisverwaltung in Bezug auf die Maßnahmen. (Rosemarie Gerhardy)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.