Schnellzahler sparen bis zu zehn Prozent

Gemeinde erhebt Ausgleichsbeiträge für Anlieger der Stadtsanierung in Lindau

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Katlenburg-Lindau. Der Gemeinderat Katlenburg-Lindau hat den Weg frei gemacht, um die Lindauer zu den Ausgleichsbeiträgen im Zuge der Stadtsanierung heranziehen zu können.

Der Gemeinderat Katlenburg-Lindau hat den Weg frei gemacht, um die Lindauer zu den Ausgleichsbeiträgen im Zuge der Stadtsanierung heranziehen zu können. Die werden fällig, weil die Grundstücke der Anlieger des Eichsfeldorts durch die abgeschlossenen Sanierungen verschiedener Straßenzüge wie der Schützenallee oder dem Hardenbergs Winkel im Wert gestiegen sind.

Insgesamt handelt es sich nach Einschätzung von Bürgermeister Uwe Ahrens um etwa 90 Grundstücke, deren Eigentümer demnächst veranlagt werden. Die Wertsteigerung wird vom Katasteramt bei den so genannten Bodenrichtwerten festgelegt und beträgt zwischen einem und zwei Euro pro Quadratmeter. Wer ein Grundstück von 500 Quadratmeter Größe hat, könnte beispielsweise eine Rechnung über 1000 Euro erhalten.

Wer umgehend zahlt, kann von diesem Betrag sogar bis zu zehn Prozent abziehen. Die Gemeinde belohnt Schnellzahler nämlich mit Rabatten, war in der Ratssitzung am Donnerstag zu erfahren. Der höchste Nachlass gilt bis zum 30. Juni dieses Jahres. Wer seine Rechnung bis Ende des Jahres begleicht, darf sieben Prozent abziehen, bis zum Juni kommenden Jahres sind es dann immerhin noch vier Prozent.

Hintergrund dieser Maßnahme: „Das Geld, das wir jetzt einnehmen, kann direkt für die noch bis 2016 laufende Stadtsanierung in Lindau verwendet werden“, erläutert Bürgermeister Uwe Ahrens diesen Schritt. Die Versendung der Bescheide werde jetzt auf den Weg gebracht.

Abgerechnet werden soll demnächst auch die Erneuerung der Bergstraße in Suterode, die in bisher zwei Abschnitten ausgebaut wurde. Ein dritter Abschnitt soll folgen. Laut Ahrens rechnet die Gemeinde für 2016 mit der Fortsetzung.

Demnächst vorstellen will die Gemeinde Katlenburg Lindau ihr neues Leitbild bis zum Jahr 2025. Damit haben sich die Ratsmitglieder im nichtöffentlichen Teil der Sitzung ausgiebig beschäftigt. 

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