Suterode: Endlos-Baustelle fast am Ziel

Ausbau der Suderoder Straße in Katlenburg: Dort wurde die gesamte alte Asphaltschicht abgefräst. Neu werden auch die Entwässerungsrinnen gesetzt und die Parkstreifen in Höhe des Feuerwehrhauses. Fotos:  Oschmann

Katlenburg / Suterode. Seit über einem Jahr laufen die Bauarbeiten an der Kreisstraße 414 zwischen Katlenburg und Suterode. Die Einwohner beider Ortschaften und viele Pendler sind extrem genervt.

Zum Glück zeichnet sich jetzt ein Ende ab. Mitte Mai soll der Verkehr wieder Rollen – wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, merkt der Landkreis als Bauherr vorsichtshalber an.

Schlusspunkt in Katlenburg ist der Ausbau der Suteroder Straße. Die wurde von der 30 Jahren alten Asphaltschicht befreit, die abgefräst wurde. Neu kommt eine zehn Zentimeter starke Trag- und eine vier Zentimeter dicke Verschleißschicht.

Dieser Ausbau, der 200 000 Euro kostet und eine Länge von 600 Metern betrifft, musste in zwei Abschnitte unterteilt werden. Denn in der Mitte liegt das Feuerwehrhaus, die Zu- und Abfahrt für die Einsatzfahrzeuge musste immer gewährleistet sein.

Wesentlich länger als ursprünglich vorgesehen zieht sich der Ausbau der Kreisstraße zwischen den beiden Nachbarorten Katlenburg und Suterode, der schon im Herbst vergangenen Jahres fertig sein sollte. Doch dann gab es diverse Verzögerungen. An dem Abschnitt, der Kosten von 1,6 Millionen Euro verschlingt, wird aktuell noch gebaut.

Obwohl einige Anlieger dort gern schon mal durchfahren, abgenommen ist die Straße noch nicht, teilt der Landkreis mit. Offiziell freigegeben wird die Strecke erst, wenn der Ausbau der Suteroder Straße in Katlenburg abgeschlossen ist, also Ende der 20. Kalenderwoche mitte Mai.

Suterode, jüngst gern als „abgeschnittenes Dorf“ bezeichnet, hatte wohl am meisten unter der Baumaßnahme zu leiden. Erst war die Verbindung nach Katlenburg dicht, dann auch noch die Ortsdurchfahrt, deren Ausbau 185 000 Euro kostet.

Als zuletzt der Ortsausgang Richtung Sudheim gesperrt war, spielten sich im kleinen Dorf die kuriosesten Verkehrssituationen ab, als Fahrzeuge die Absperrung umfahren wollten und im Graben landeten oder andere über den Acker fuhren, um ihr Ziel zu erreichen. Hinzu kam eine irreführende Beschilderung. Einige Suteroder haben sich darüber amüsiert, andere waren total genervt. Die vielen Pendler, die hier täglich durchfahren, mussten sich andere Wege suchen.

Das „abgeschnittene Dorf“ fiebert jetzt ebenfalls der 20. Kalenderwoche entgegen, wenn der Verkehr wieder reibungslos rollen soll.

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