Nicht nur Bundesstraßen betroffen

Ortsrat Katlenburg will Tempo 30 auf den Ortsdurchfahrten

Tempo 30 auf den großen Straßen in Katlenburg: Das fordert der Ortsrat. Im Bild sind die Herzberger Straße (nach links führend), die Suteroder Straße (oben aus dem Bild laufend) und die Osterode Straße (B 241, unten bis zur Rhume) zu sehen. Hier soll Tempo 30 gelten. Archivoto: Hans-Ulrich Wiese/nh
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Tempo 30 auf den großen Straßen in Katlenburg: Das fordert der Ortsrat. Im Bild sind die Herzberger Straße (nach links führend), die Suteroder Straße (oben aus dem Bild laufend) und die Osterode Straße (B 241, unten bis zur Rhume) zu sehen. Hier soll Tempo 30 gelten.

Im Kern von Katlenburg soll die Geschwindigkeit des Durchgangsverkehrs weitgehend auf 30-km/h gedrosselt werden. Dafür hat sich Ortsrat einsstimmig ausgesprochen, nachdem der Gesetzgeber die Voraussetzungen dafür geschaffen hat, dass Dreißigerzonen innerorts auch auf Bundesstraßen und anderen bedeutenden Durchgangsstraßen ausgewiesen werden können.

Katlenburg – Den Vorschlag, das Bundesgesetz in Katlenburg umzusetzen, hatte Bürgermeister Uwe Ahrens kürzlich gemacht. Der Ortsrat habe zugestimmt, die geltende 30-km/h-Beschränkung auf der Herzberger Landstraße unterhalb der Burg bis zur Kreuzung mit der Osteroder Straße (B 241) zu verlängern. Außerdem soll von dieser Kreuzung aus auch 30 km/h auf der Osteroder Straße (B 241) bis zur Rhumebrücke ausgewiesen werden.

Die 30-km/h-Begrenzung auf der Suteroder Straße vom Ortseingang bis zur Einmündung auf die Herzberger Straße soll bestehen bleiben, auch wenn diese nicht mehr als Umleitungsstrecke für die Harztorbaustelle in Northeim genutzt wird.

Einen Bericht über den Stand der Fördermaßnahmen in Katlenburg aus dem Topf des Dorfentwicklungsprogramms gab Bürgermeister Ahrens in der Ortsratssitzung. Nach seinen Worten stehe in diesem Jahr der Einbau einer behindertengerechten Toilette im Obergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses an. Der Förderantrag dafür sei in Vorbereitung. Wie Ilse Schwarz berichtet, werde dafür der von der evangelischen Jugend genutzte Raum etwas verkleinert werden.

Auch die Wünsche des Ortsrats für den Gemeindeetat 2022 wurden beraten. Vorn an stehe der Bau der Behinderten-Toilette im Dorfgemeinschaftshaus, sagte Schwarz. Es folgen die Instandsetzung der Lautsprecheranlage in der Friedhofskapelle und der Bau eines Wohnmobil-Stellplatzes. Für diesen Platz könnte nach den Worten der Ortsbürgermeisterin auch ein anderer Standort als der im Bereich des Kuhstalls auf dem Burgberg infrage kommen. Hintergrund: Für den Burgbergkomplex lasse die Gemeinde derzeit ein neues Nutzung-Gesamtkonzept aufstellen.

Ein weiterer, schon länger gehegter Wunsch des Ortsrates sei der Endausbau der Erschließung des Baugebiets Schiefer Berg. Auch die geförderten Sanierungsarbeiten am Haupthaus der Katlenburg sollen weitergehen. Hier seien die von Schwamm befallenen Wände von innen her bereits entkernt.

Aus dem von der Harzenergie zur Verfügung gestellten Ehrenamtsfonds leitete der Ortsrat 500 Euro an das Naturerlebnisprojekt des BUND, sowie jeweils 250 Euro an die Jugendfeuerwehr und den Angelsportclub weiter.

Dank sagte der Ortsrat Ortsheimatpflegerin Annelie Witte für ihre geleistete (Archiv-)Arbeit in den vergangenen Jahren. Sie werde nach Ablauf der Ratsperiode aus ihrem Amt ausscheiden. Jetzt sucht der Ortsrat nach einer neuen Person, die Interesse an der ehrenamtlichen Heimatpflegearbeit hat. (Axel Gödecke)

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