Tierarzt schreibt Krimi über Dackel und Morde

Tierarzt und begeisterter Schreiber: Dr. Hermann Rensing freut sich auf sein Erstlingswerk „Hundeliebe“. Ideen für weitere Krimis hat er schon. „Durchaus möglich, dass demnächst die „Pferdeliebe“ folgt. Foto:  Oschmann

Katlenburg. Das Schreiben hat ihn schon immer interessiert. Jetzt hat Dr. Hermann Rensing sein erstes Buch auf den Markt gebracht.

Jetzt geht für ihn ein Traum in Erfüllung, denn am Mittwoch kommt sein erstes Buch auf den Markt. Das heißt „Hundeliebe“ und ist ein Krimi.

„Ich habe mich schon immer mit Literatur befasst, habe viel gelesen und auch gern geschrieben“, erläutert der Neu-Autor, der in Gillersheim wohnt und in Katlenburg eine Tierarztpraxis betreibt. Seine Anfänge hatte er in jungen Jahren bei einer Schülerzeitung. Er stand sogar mal kurz davor, in den Journalismus einzusteigen.

„Diese Kombination Rentner-Dackel passt einfach gut.“

In Eigenregie wollte Rensing vor etlichen Jahren ein von ihm verfasstes Buch mit dem Titel „Himmlische Zeiten“ auf den Markt bringen. „Das hat nicht wirklich funktioniert“, räumt der Mediziner ein, der sich in seiner Praxis vor einigen Jahren auf Kleintiere spezialisiert hat.

Dem Schreiben hat der 54-Jährige die Treue gehalten. „Ich hatte zwei bis drei Sachen halbfertig und mich dann auf eine davon konzentriert.“ Genau die erscheint jetzt im Buchhandel.

Der Titel „Hundeliebe“ ist dabei zumindest ein wenig irritierend. Zwar spielen Vierbeiner eine gewichtige Rolle in dem Buch, im Vordergrund stehen aber Morde, wie sich das bei einem Krimi gehört. Ein wenig Lokalkolorit spielt auch mit, denn die Leiche eines Rentners wird im Schaufenster einer Northeimer Versicherungsagentur gefunden.

Verzweifelt

Was Kommissar Kowalski zunächst verzweifeln lässt: Der Dackel des Rentners ist spurlos verschwunden. Auf den ersten Mord folgt ein zweiter - und wieder fehlt vom Dackel des Opfers jede Spur. Etwas Licht ins Dunkel bringt erst die Assistentin des Kommissars, deren Freund ein Tierarzt mit kriminalistischem Spürsinn ist.

Warum der Hund unbedingt ein Dackel sein musste, verrät Dr. Rensing gern. „Diese Kombination Rentner-Dackel passt einfach gut“, doch über den Rest schweigt der Veterinär verständlicher Weise, dessen Erstlingswerk von der Northeimer Buchhandlung Grimpe verlegt wird. „Diese Verbindung ist über den Geschäftsführer Tobias Janus zustande gekommen. Auch Grimpe ist auf diesem Gebiet noch relativ neu im Geschäft, denn „Hundeliebe“ ist nach dem „Tatort Northeim“ und „Zauberhafte Weihnacht in Northeim“ erst das dritte in Eigenregie verlegte Buch. Am morgigen Mittwoch kommt es auf den Markt.

Von Hans-J. Oschmann

„Hundeliebe“: ISBN: 978-3-943465-02-0, Umfang: 194 Seiten, Preis: 12 Euro.

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