19 weitere Bus-Scouts für die Rhumetalschule

Mit ihren Zertifikat: Eingerahmt von ihren Ausbildern und von Thomas Mehrländer (vorn rechts) wurden die neu ausgebildeten Bus-Scouts den 5. und 6. Klassen vorgestellt. Foto:  Schule/nh

Katlenburg-Lindau. Die speziell ausgebildeten Schüler sollen an Haltestellen und in den Bussen dafür sogen, dass Aggressionen und Gewalt keine Chance haben.

Der Zuspruch an der Ausbildung reißt nicht ab: 19 neue Bus Scouts erhielten in der Aula der Rhumetalschule Katlenburg-Lindau ihre Ausweise.

Seit dem Schuljahr 2009/10 beteiligt sich die Rhumetalschule in Lindau am sehr erfolgreichen Bus-Scout-Programm. In den Landkreisen Osterode, Northeim und Göttingen nehmen inzwischen flächendeckend fast alle 65 Schulen daran teil.

Bus-Scouts sind speziell ausgebildete Schüler, die an den Haltestellen und während der Busfahrt dafür sorgen, dass Gewalt und Aggressionen keine Chance haben. Bus-Scouts erhalten dafür eine spezielle Ausbildung, in der sie lernen, wie sie durch rechtzeitiges Eingreifen Stress unter den Schülern verhindern können.

Übungen im Bus 

In mehreren Schulstunden nahmen Simone Köhler (Polizeidirektion Northeim) sowie Jens Grabowski und Manfred Schwedhelm (beide vom Busunternehmen Scheithauer) die Ausbildung der Schüler vor. Danach ging es gleich los. Wie entsteht eine Gewalt-Eskalation? Welche Körpersprache ist die Richtige? Zunächst wurde dies in theoretischen Rollenspielen eingeübt. Anschließend ging es in den Ausbildungsbus. Viermal zwei Stunden lang wurden in Rollenspielen alle möglichen Szenarien nachgespielt. Am Abschlusstag stellten sich die neu ausgebildeten 19 Bus-Scouts den Schülern der 5. und 6. Klassen vor und erhielten ihre Ausweise.

Ausgebildet wurden: Fabian Armbrecht, Laurin Brandt, Celina Fricke, Patricia Grund, Niklas Hanusa, Lea Isermann, Luca Koch, Maria Koch, Kilian Leunig, Lena Linnemann, Jannik Lohse, Nellie Maurer, Vivien Mönnig, Merit Rien, Tessa Marie Rösler-Gebhardt, Jacob Elias Schaper, Robin Stach, Niclas Stephan, Finja Wienert.

„Am Ende der Schulzeit erhält jeder Bus-Scout ein Zertifikat, das ihm seine ehrenamtliche Tätigkeit bescheinigt. Dieses Zertifikat kann bei späteren Bewerbungen um einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz genutzt werden. Es zeugt von Engagement und gutem sozialen Verhalten“, so Pädagoge Thomas Mehrländer, der die Ausbildung an der Schule organisierte.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.