Förderung des Bauprojektes noch nicht gesichert

Kiessee-Rundweg noch in der Schwebe

Rundweg lässt noch auf sich warten: Für Radfahrer ist das Umrunden des Großen Northeimer Freizeitsees nur mit geländegängigen Rädern möglich. Foto: Mönkemeyer

Northeim. Der Weiterbau des Rundweges um den großen Northeimer Freizeitsee ist noch in der Schwebe.

Wie die Stadt Northeim auf HNA-Anfrage mitteilte, standen die umfangreichen Erdarbeiten der vergangenen Wochen in dem Bereich zwischen der Rhume und dem Südufer des großen Northeimer Freizeitsees nicht im Zusammenhang mit dem geplanten Bau. Stattdessen handelte es sich dabei um die Vorbereitungen für den weiteren Kiesabbau der Firma Oppermann.

Vor einem Jahr hatte der Northeimer Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser den Bau des Rundweges angekündigt und die Hoffnung geäußert, dass möglicherweise mit dem Bau in diesem Jahr begonnen wird.

Der Landkreis Northeim, der Leineverband und die Firma Oppermann unterstützen die Pläne für den Bau. Ob sie aber tatsächlich in die Tat umgesetzt werden können, ist aber davon abhängig, ob entsprechende Fördergelder der EU fließen. Die Kosten für das Projekt betragen etwa 200 000 Euro. Große Hoffnung setzt man in dieser Hinsicht auf das Programm Leader-Region Harz-Weserland.

Geplant ist, den derzeit am Südufer des Kiessees endenden Rad- und Fußweg auf dem schmalen Landstreifen zwischen der Rhume und dem See bis zur sogenannten „Oppermannschen Brücke“ auf einer Länge von 1530 Metern als drei Meter breiten Weg fortzuführen. Die Voraussetzung dafür wurde bereits im vergangenen Jahr mit der Befestigung des Rhumeufers geschaffen.

„Mit dem zweiten Bauabschnitt des Rundweges wäre dann der Freizeitsee nicht nur an die Stadt Northeim besser angeschlossen, sondern auch mit dem Rhume-Leine-Erlebnispfad und dem Leine-Heide-Radweg verbunden“, sagt der Northeimer Kämmerer Jörg Dodenhöft. Sollte das Fördergeld wie gewünscht fließen, rechnet er mit einer Bauzeit von einem halben Jahr.

Von Niko Mönkemeyer

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