Kirchengemeinde ließ Kapellenorgel in Thüdinghausen für 18.000 Euro sanieren

Technisch und klanglich auf Vordermann gebracht: Pastor Wilfried Töpperwein zeigt auf die Kapellen-Orgel in Thüdinghausen. Foto: Schrader

Thüdinghausen. Das größte Instrument in Thüdinghausen ist wieder in Ordnung: Die Euler-Orgel, die die Kirchengemeinde Hevensen-Lutterhausen für 18.000 Euro überholen ließ.

Bei einem Konzert am Sonntag, 2. November, können sich die Gemeindemitglieder und Musikfreunde vom neuen Klang überzeugen.

Zwei Drittel der Kosten trug die Kirchengemeinde Hevensen-Lutterhausen selbst. Den Rest gab die Landeskirche hinzu. „Es war Zeit, denn die Orgel wurde seit über 30 Jahren nicht gewartet“, sagte Pastor Wilfried Töpperwein. Für die Kirchengemeinde war es innerhalb von zehn Jahren nach Behrensen und Hevensen die dritte Orgel, die umfangreich gewartet wurde.

Revision über zwei Monate 

Zwei Monate dauerte die Revision des rund 150 Jahre alten Instruments, das komplett gewartet wurde. So wurde beispielsweise die gesamte Orgel von Schimmelbefall gereinigt. Zur Vermeidung weiterer Schimmelbildung wurden auch Dachplatten entfernt. Die Mitarbeiter der Orgelbauwerkstatt behandelten Bleifraß, der in Ansätzen bei einigen Pfeifen entdeckt wurde. Auch der Windkanal der Balgenanlage wurde teilweise erneuert.

„Nach der Instandsetzung der Orgel hat diese in klanglicher Hinsicht an Intensität und Charme gewonnen und ist ein Kleinod innerhalb der Orgellandschaft des Kirchenkreises“, erklärte Jörg Ehrenfeuchter, Kreiskantor des Kirchenkreises Harzer Land und Orgelrevisor der hannoverschen Landeskirche. (zsv)

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