Sebexer Fiat-500-Freunde Dreilich basteln an Rennwagen für Rallye Köln – Ahrweiler

Fiat 500: Kleiner Wagen ganz groß

Fertig für die Nachtwertung: Der in Sebexen aufgemotzte Fiat 500 gleicht mit seinen 6 Schweinwerfern einem großen Rennboliden.

Sebexen. „Wir werden nicht gewinnen. Aber die bewundernden Blicke sind uns gewiss“, sagte Edgar Dreilich. Der eingefleischte Sebexer Fiat-500-Fan wird am Wochenende bei der Youngtimer-Rallye zwischen Köln und Ahrweiler dabei sein.

Zusammen mit seinem Sohn Daniel übernimmt er den Service für Manuel Dodt und seinen Fiat 500. Der Wagen wird der kleinste Rennwegen der Rallye sein. Dreilich hat den 40 Jahre alten Flitzer für das Rennen flott gemacht. In das Gefährt wurde ein Sicherheitskäfig eingebaut. Statt der 500 Kubikzentimeter Hubraum mit 18 PS hat der Motor nun 650 Kubikzentimeter und bringt eine Leistung von 40 Pferdestärken.

Sebexen ist das Mekka für Fiat-500-Fans

Sebexen ist das Mekka für Fiat-500-Fans © HNA
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Sebexen ist das Mekka für Fiat-500-Fans © HNA
Sebexen ist das Mekka für Fiat-500-Fans © HNA

Mit neuem Motoröl, neuen Zündkerzen und zusätzlichen vier Scheinwerfern ist der Bolide fit für die Rallye, die durch das Weinbaugebiet Ahr führt. Die Strecke geht über 350 Kilometer, davon 150 Kilometer auf abgesperrten Straßen unter Vollgas. Auf dem Nürburgring findet auch eine Prüfung statt. „Das geht bis an die Grenzen des Motors“, weiß Dreilich.

Zusammen mit seinem Sohn wird er den Renner im Servicewagen begleiten. Für alle Fälle ist im Passat-Variant neben Werkzeug, einem Satz Reifen, Zündkerzen auch ein kompletter Motor griffbereit. „Im Notfall können wir den Motor in 30 Minuten wechseln, so dass Manuel Dodt weiterfahren kann“, sagt der ambitionierte Autoschrauber.

Rund 140 Autos nehmen an der Rallye teil, etwa 40 wie der Fiat-Flitzer außerhalb der Wertung. Erklärtes Ziel ist, dass der Fiat 500 ins Ziel kommt. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn der Kieler Manuel Dodt und sein Serviceteam Dreilich haben bereits im vergangenen Jahr an der Rallye teilgenommen.

Der 52-jährige Edgar Dreilich und der Kieler Manuel Dodt sind seit über 20 Jahren Fans des Kultautos und kennen sich von Fiat-500-Treffen, die der Sebexer seit 20 Jahren in seinem Heimatort veranstaltet. „Als er mich vor zwei Jahren fragte, ob ich seinen Service übernehmen wolle, sagte ich sofort zu“, erinnert sich Edgar Dreilich. Vor seiner Fiat-Zeit hatte er einen Opel-Kadett GTE, mit dem er an Rallyes teilnahm. „Am liebsten würde ich selbst im Rennwagen sitzen“, verrät Dreilich.

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