Er macht sie alle glücklich

1000 Besucher bei Ernst Hutter und den Egerländer Musikanten

Volles Haus: 1000 Gäste feierten einen schönen Tag mit Volksmusik und jede Menge Gaudi im Zelt. Fotos:  Niesen

Wolbrechtshausen. „Das beste Blasorchester der Welt“, schwärmte ein Fan am Samstag zu später Stunde beim Konzert von Ernst Hutter und den Egerländer Musikanten in Wolbrechtshausen.

Er dürfte den rund 1000 mitsingenden, mitklatschenden und schunkelnden Besuchern im großen Festzelt hinter dem Dorfgemeinschaftshaus aus dem Herzen gesprochen haben. Sie feierten das zweite Konzert der Egerländer nach 2008 in der Nörtener Ortschaft begeistert.

Volksmusik: Die Wolbrechtshäuser Musikanten stimmten die Besucher des Konzerts auf einen tollen Abend ein.

Überall glückliche Gesichter, gerötet von der Musik, dem lauen Sommerabend und vielleicht auch von dem einen oder anderen Glas Bier, dass die zahlreichen Helfer des Musikvereins Wolbrechtshausen gleich meterweise in den Saal trugen. Ein paar Kinder hatten es sich auf der Treppe zur Bühne bequem gemacht und ließen sich hautnah von dem unverkennbaren Egerländer-Sound gefangen nehmen.

Manch Mittsechziger schwelgte derweil mit seiner Gattin liebevoll Arm in Arm in Erinnerung an vergangene Zeiten und der eine oder andere älterer Herr machte sich auf den Weg, um sich vom Sänger-Duo Katharina Praher und Nick Loris ein Autogramm geben zu lassen.

Dass am Rande der Bühne ein junges Paar einige Walzer-Runden drehte, bekamen trotz Liveübertragung des Konzerts auf eine Großleinwand im Zelt aber nur wenige mit.

Heile, schöne Musik-Welt zwischen „Rauschenden Birken“, Fuchsgraben-Polka und Mondschein an der Eger - Ernst Hutter und sein Orchester stillten mit perfekten Arrangements und Phrasierungen die Wünsche und Sehnsüchte ihre Publikums, aufgelockert mit Ansagen, Anekdoten und Witzen des „Blasmusikdazwischenschwätzers“, wie sich der Moderator des Abends, Edi Graf, selbst vorstellte.

Musikalische Extraklasse

Ihre musikalische und technische Extraklasse zeigten die Bläser vor der Pause beim Solistenfeuerwerk. Da spitzten sich nicht nur die Ohren der ambitionierten Hobbymusiker unter den Zuschauern, die bereits an der dreitägigen Sommerakademie der Egerländer in Nörten teilgenommen hatten, sondern erst Recht die der Fans - vor allem als Publikumsliebling Holger Müller am Schlagzeug ein Solo abzog, dass seinen Ruf als exzellentem Musiker und Spaßvogel der Egerländer einmal mehr bestätigte.

Geburtstagsständchen

Ernst Hutter und die Original Egerländer vergaßen auch nicht ein Ständchen für den langjährigen Dirigenten des Wolbrechtshäuser Musikvereins: Denn Josef Geisler feierte am Samstag seinen 53. Geburtstag.

Er bestritt mit den Wolbrechtshäuser Musikanten das einstündige Vorprogramm des Abends. Zur Freude des Publikums mit zeitweiliger Unterstützung einiger Musiker der Egerländer so von Publikumsliebling Holger Müller.

Nach dem Abend kann der Musikverein Wolbrechtshausen stolz in seiner Chronik notieren: Konzert ausverkauft, Wetter bestens, alle begeistert, Wiederholung gewünscht!

Von Hans-Peter Niesen

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