Stadtwerke bauen zwei neue Transportleitungen

Kreiensen bekommt bald Einbecker Wasser

Kreiensen. Ab Ende des Jahres sollen die rund 7000 Einwohner der ehemaligen Gemeinde Kreiensen ihr Trinkwasser aus Einbeck bekommen.

Die Stadtwerke Einbeck und die Wasserver- und Entsorgungsgesellschaft Kreiensen (WVEK) investieren dafür 1,5 Millionen Euro, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Horst Diercks.

Bevor die Trinkwasserversorgung umgestellt werden kann, müssen zwei neue Transportleitungen gebaut werden: von Naensen nach Greene und von Volksen nach Garlebsen. Im Februar und März werden zudem Druckminderer bei den Kunden in Garlebsen, Ippensen, Billerbeck und Naensen im Zuge des Wasserzählerwechsels eingebaut.

Die für das vierte Quartal 2015 geplante Wasserumstellung gilt für alle Ortschaften der ehemaligen Gemeinde Kreiensen, die 2013 mit der Stadt Einbeck fusioniert ist. Allerdings: Ahlshausen und Sievershausen bleiben bei der bisherigen Eigenversorgung.

Unverändert bleiben sollen für die Verbraucher der Wasserpreis und die Qualität mit Härtegrad 2, erklärte der Stadtwerke-Geschäftsführer.

Das Einbecker Trinkwasser ist ein Mischwasser aus den zwei Wassergewinnungsanlagen Solling und Ölmühle. Bislang haben die Verbraucher in Kreiensen ein 50:50- Mischwasser aus dem Tiefbrunnen Kreiensen sowie von den Harzwasserwerken erhalten.

Der Trinkwasserliefervertrag mit den Harzwasserwerken läuft zum 31. Dezember 2015 aus und ist vom Aufsichtsrat der WVEK nicht verlängert worden; die Eigenförderung aus dem Tiefbrunnen Kreiensen wird eingestellt. An der WVEK ist die Stadt Einbeck mit 51 Prozent beteiligt, 49 Prozent hält die Eurawasser Betriebsführungs-GmbH. Technische und kaufmännische Betriebsführung bleiben bei der WVEK. Mit der Eingliederung Kreiensens hat der Stadtrat die Wasserversorgung auf die Stadtwerke Einbeck GmbH übertragen.

Fragen zur Trinkwasserumstellung beantworten die WVEK-Mitarbeiter Jörg Hinke (05563 337628 und Christian Sixtus (05563 337622). (zfb)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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