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Landkreis Northeim kauft Wehr-Fahrzeuge und Gerät

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Von: Axel Gödecke

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Die Feuerwehrtechnische Zentrale in Northeim: Hier sind unter anderem Rüstwagen, ein großes Tanklöschfahrzeug, eine Drehleiter und die Fahrzeuge der Umweltfeuerwehr (Feuerwehrbereitschaft IV) untergebracht.
Die Feuerwehrtechnische Zentrale in Northeim: Hier sind unter anderem Rüstwagen, ein großes Tanklöschfahrzeug, eine Drehleiter und die Fahrzeuge der Umweltfeuerwehr (Feuerwehrbereitschaft IV) untergebracht. © Axel Gödecke

Landkreis Northeim – Über 700 000 Euro investiert der Landkreis Northeim in diesem Jahr in seine Feuerwehrbereitschaften und Feuerwehrtechnischen Zentralen sowie in den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz. Ein Großteil wird für zusätzliche Ausrüstung, aber auch für neue Fahrzeuge ausgegeben.

Der Ausschuss für Brand- und Katastrophenschutz des Kreistags billigte einstimmig die Ansätze für den neuen Kreishaushalt 2022 für die genannten Bereiche, wobei die Investitionen den kleinsten Teil ausmachen.

Der größte Teil fließt im Ergebnishaushalt in die Personalaufwendungen. Allein beim Rettungsdienst fließen 1,78 Millionen Euro in eigenes Personal (darunter die Notärzte) und 10,9 Millionen Euro an die beauftragten Rettungsdienste. 1,2 Millionen Euro werden für eigenes Personal in den Feuerwehrtechnische Zentralen (FTZ) mit Feuerwehreinsatzleitstelle ausgegeben.

Doch zurück zu den Investitionen: Neu als Ersatz angeschafft werden soll unter anderem ein neuer Lastwagen für die Feuerwehrtechnische Zentrale Einbeck. Es handelt sich um einen sogenannten Wechsellader mit Greifer zum Transport von Containern (Kosten: 250 000 Euro).

Die Feuerwehrbereitschaft IV in Northeim bekommt für die Tauchgruppe einen neuen Geländewagen als Zugfahrzeug für den Bootsanhänger (50 000 Euro) als Ersatz. Außerdem wird für sie ebenfalls als Ersatz ein neuer Gerätewagen Messtechnik angeschafft (65 000 Euro).

Für den Katastrophenschutz und als Allroundgerät einsetzbar kauft der Landkreis Northeim einen Anhänger mit einem großen Notstromaggregat (Kosten: 150 000 Euro). Das Gerät ist unter anderem für die Stromversorgung des Katastrophen-Krisenzentrums im Kreishaus gedacht, falls es zu einem Stromausfall kommt. Es kann aber auch bei anderen Schadenslagen eingesetzt werden.

Es soll laut Kreisverwaltung bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim stationiert sein.

Eine mobile Hebebühne (Radgreifersystem) ist für die FTZ Northeim (30 000 Euro) und eine feste Hebebühne für die FTZ in Bad Gandersheim (15 000 Euro) vorgesehen.

Zudem sollen hydraulisches Rettungsgerät (25 000 Euro) und eine Tragkraftspritze (20 000 Euro) für die die Fahrzeuge in der FTZ Bad Gandersheim neu gekauft werden.

Kleinere Investitionen sind im Rettungsdienst vorgesehen. So soll unter anderem für die neue Rettungswache in Einbeck eine Küche angeschafft werden (Kosten: 10 000 Euro). (Axel Gödecke)

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