Bundestagswahl im Landkreis Northeim

Erst zwei Kreuze machen, dann den Stimmzettel sorgfältig falten

Eine Hand steckt einen Stimmzettel in eine Wahlurne, die vor einer Deutschland-Fahne steht..
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Der Wahlvorgang endet mit dem Einwerfen des Stimmzettels in die Wahlurne.

Bei den Wahlen am Sonntag, 26. September, entscheiden die Wähler nicht nur, wer künftig per Direktmandat den Landkreis Northeim im Bundestag in Berlin vertritt.

Northeim – In Fragen und Antworten gibt es hier einige Informationen rund um den Urnengang.

Wie groß ist die Auswahl bei der Bundestagswahl?

Im Wahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode treten neun Kandidaten für das Direktmandat an:

-  Roy Kühne (CDU, Northeim).

-  Frauke Heiligenstadt (SPD, Katlenburg-Lindau),

-  Jan Schwede (FDP, Clausthal-Zellerfeld),

-  Jens Kestner (AfD, Northeim),

-  Karoline Otte (Grüne, Moringen),

-  Eva Brunnemann (Die Linke, Einbeck),

-  Christian Warzecha (Freie Wähler, Goslar),

-  Janine Reinecke (Die Basis, Cremlingen),

-  Jürgen Schäuble-Leopold (Internationalistisches Bündnis, Herten).

Im Wahlkreis 46, zu dem auch Uslar und Bodenfelde gehören), gibt es sieben Direktkandidaten:

-  Mareike Wulf (CDU, Emmerthal),

-  Johannes Schraps (SPD), Hameln),

-  Moritz Mönkemeyer (FDP, Hessisch Oldendorf),

-  Delia Klages (AfD, Emmerthal),

-  Helge Limburg (Grüne, Hannover),

-  Stephan Marquardt (Die Linke, Hameln),

-  Carsten Schürmann (Freie Wähler, Eschershausen),

-  Andreas Janus (Die Basis, Hessisch Oldendorf.)

Und wie viele Parteien treten an?

Identisch ist in beiden Wahlkreisen die Zahl der Parteien, die sich um Zweitstimmen bemühen: 21. Neben den sechs im Bundestag vertretenen Parteien stehen in Niedersachsen unter anderem auch die Tierschutzpartei, Die Piraten und die V-Partei (Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer) auf dem Stimmzettel.

Warum hat jeder Wähler bei der Bundestagswahl zwei Stimmen?

Mit der Erststimme wird der Direktkandidat gewählt, der den Wahlkreis künftig im Bundestag in Berlin vertreten soll. Mit der Zweitstimme entscheidet der Wähler, welche Partei-Landesliste er wählt. Die Zweitstimmen entscheiden über die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag.

Wie wird der Gewinner der Direktwahl in den Bundestag ermittelt?

Es ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen im Wahlkreis auf sich vereinigt. Dabei ist nicht die absolute Mehrheit (= mehr als die Hälfte der Stimmen) notwendig, sondern nur die einfache Mehrheit.

Wie kommen die sogenannten Überhangmandate zustande?

Erringt eine Partei mehr Direktmandate als ihr nach dem Zweistimmenergebnis zustehen, bekommen die übrigen Parteien zusätzliche Mandate, um das richtige Mehrheitsverhältnis wieder herzustellen.

Wann sind am Sonntag die Wahllokale geöffnet?

Gewählt werden kann am Sonntag durchgehend von 8 bis 18 Uhr.

Muss man den Personalausweis im Wahllokal vorlegen?

Wer ins Wahllokal geht, sollte seine Wahlbenachrichtungskarte dabei haben. Ist der Wähler oder die Wählerin dem Wahlvorstand dort nicht persönlich bekannt, sollte man sich mit dem Personalausweis ausweisen können, um den Stimmzettel zu bekommen.

Wann ist eine Stimme ungültig?

Wenn jemand nicht eindeutig erkennbar macht, für wen oder welche Partei gestimmt worden ist, macht er oder sie die Stimme ungültig. Auch wer auf dem Wahlzettel Bemerkungen irgendwelcher Art hinterlässt, macht seine Stimme ungültig. Am besten ist es, durch Ankreuzen in den dafür vorgesehenen Kreisen seine beiden Stimmen abzugeben.

Was ist beim Wahlvorgang sonst noch wichtig?

Die Wahl ist geheim. Deshalb muss die Stimmabgabe allein in der Wahlkabine stattfinden. Nur für wenige hilfsbedürftige Personen gibt es dabei Ausnahmen.

Anschließend muss der Stimmzettel noch in der Wahlkabine so gefaltet werden, dass nicht erkennbar ist, welcher Kandidat und welche Partei angekreuzt worden sind. (Olaf Weiss)

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