Feuerwehren, Schulen, Verkehr: Viel Arbeit für den Gutachter

Landkreis-Fusion: Noch viele Fragen offen

Northeim. Die Gutachter, die untersuchen sollen, ob eine Kreisfusion Vorteile bringt, erwartet ein umfangreiches Programm. 41 Fragen, die die Experten beantworten sollen, haben die Landräte Michael Wickmann (SPD, Northeim) und Walter Waske (SPD, Holzminden) bisher zusammengetragen. Durch ihre Beantwortung soll geklärt werden, ob der neue Landkreis zukunftsfähig ist.

Die Fragen an die Gutachter sind in sieben Themenbereiche aufgeteilt. Die meisten Fragen haben die Landräte zu den Bereichen „Bürger/Politik“ und „Organisation/Aufgaben“.

So wollen sie zur Organisation unter anderem wissen,

• welche Folgen eine Kreisfusion für die Schulentwicklungsplanung hat,

• wie sich ein Zusammenschluss der Landkreise auf Struktur und Ausrüstungsstandard der Feuerwehren auswirkt,

• welche Folgen es auf die Straßenmeistereien gibt,

• und wo welche Aufgaben am sinnvollsten erbracht werden sollten.

Im Verhältnis zum Bürger soll ermittelt werden,

• wie in einem fusionierten Großkreis bürgerschaftlich-demokratische Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten sicher gestellt werden können,

• wie die Dienstleistungen des Landkreise wohnortnah erbracht werden können,

• und welche Dienstleistungen (wie Schule, Soziales, Gesundheit, Verkehr und Abfallentsorgung) sich nach einer Fusion verbessern würden.

Der Ausschuss für demographische Entwicklung beschäftigt sich in seiner öffentlichen Sitzung am Freitag, 5. Februar, ab 15 Uhr, im Sitzungssaal des Northeimer Kreishauses unter anderem mit den Fusionsplänen. Nach den Plänen der Landräte sollen die Kreistage in Northeim und Holzminden am 23. April beziehungsweise am 3. Mai über die Auftragsvergabe für das Gutachten entscheiden. ZUM TAGE MEHR IM INNENTEIL

Von Olaf Weiss

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