1. Startseite
  2. Lokales
  3. Northeim

Landkreis Northeim ist mit Warntag zufrieden

Erstellt:

Von: Axel Gödecke

Kommentare

Alarmsirene auf einem Hausdach: Sie stellt eine Möglichkeit dar, die Bevölkerung bei Katastrophen zu warnen.
Alarmsirene auf einem Hausdach: Sie stellt eine Möglichkeit dar, die Bevölkerung bei Katastrophen zu warnen. © Jens Büttner/dpa

Der zweite bundesweite Warntag am 8. Dezember sei positiv im Kreeis Northeim positiv gelaufen, so dass Fazit der Kreisfeuerwehr und des Landkreises.

Northeim – Auch wenn die Systeme der Warn-Apps dem Ansturm der Nutzer teils nicht standgehalten hätten, so hätten doch alle Kreiseinwohner auf die eine oder andere Art den Probealarm mitbekommen. Das sei Beleg dafür, dass der Warnmittel-Mix funktioniert habe, heißt es in einer Bilanz der Kreisfeuerwehr.

„Im Falle einer Katastrophe ist es nicht wichtig, dass jeder zeitgleich sieben verschiedene Warnungen erhält. Es genügt eine und wir können feststellen, dass das zum großen Teil funktioniert hat“, erklärt Konstantin Mennecke von der Kreisfeuerwehr.

Neben 265 installierten Sirenen seien dieses Mal auch drei mobile Sirenen im Einsatz gewesen. „Wir wissen von einer defekten Sirene in der Northeimer Innenstadt, ansonsten liefen alle Sirenen“, ergänzt Kreisbrandmeister Marco de Klein. Durch Rückmeldung aus der Bevölkerung erhalte man zudem Kenntnis darüber, wo die Sirenen gut oder weniger gut zu hören waren.

Die Dinge, die der Landkreis selbst gesteuert habe, hätten funktioniert, heißt es weiter. Dazu zählten neben den Sirenen auch Infos über die Internetseiten von Kreisfeuerwehr und Landkreis sowie deren Kanäle in den sozialen Netzwerken.

Viel stabiler als beim ersten Warntag vor zwei Jahren hätten die Warn-Apps funktioniert. Biwapp sei das System, das im Kreis Northeim eingesetzt wird. Die Marktplatz GmbH als Anbieter habe erklärt, dass die meisten Pushmeldungen pünktlich kamen und auch geöffnet werden konnten.

Teilweise seien sie aber mit Verzögerung aufgelaufen oder hätten sich nicht öffnen lassen können. Nach Angaben der Firma gibt es bereits ein Update, das weitere Schwachstellen beseitigt. Auch der jüngste Eisregen mit Schulausfällen im Landkreis Northeim habe gezeigt, dass das System stabilisiert werden müsse.

Mit Spannung sei der erste Einsatz von „Cell-Broadcast“ erwartet worden. Auch hier habe ein großer Teil der Bevölkerung die zweisprachige Warnmeldung erhalten. Mehr Aufklärung, bei welchen Handys und mit welchen Einstellungen diese Warnung funktioniert, sei wünschenswert. Knapp 100 Personen haben sich laut Mennecke über das Feedbackformular des Landkreises gemeldet. Weitere Rückmeldungen habe es über soziale Netzwerke gegeben (Axel Gödecke)

Auch interessant

Kommentare