Finanzierungsvereinbarung unterschrieben

A7 bei Northeim: Eine Milliarde Euro für Ausbau und Betrieb

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An der Kreisgrenze: Hier bei Oldenrode wird nicht nur die A7 ausgebaut, sondern auch die B248 (Hintergrund) verlegt. 

Northeim. Dem Projektstart steht nichts mehr im Wege: Das Konsortium Via Niedersachsen hat die Finanzierungsvereinbarung für die Autobahn 7 in der Region unterzeichnet.

Damit beginnt in dem Abschnitt zwischen Bockenem und Göttingen am 1. Mai die vom Bundesverkehrsministerium angestrebte Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) über 30 Jahre.

Das Konsortium übernimmt die Planung, den Ausbau, die Modernisierung und den Betrieb des 60 Kilometer langen Autobahnabschnittes. Darin enthalten ist auch der Ausbau des bislang noch vierstreifigen Abschnittes auf einer Länge von 29,2 Kilometer, teilt das Unternehmen mit. Den Zuschlag dafür gab es bereits am 17. Februar vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Internationale Finanzierung

Günther Henkenberens, Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und Via Niedersachsen-Geschäftsführer Arnaud Judet während der Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung.

Laut Via Niedersachsen beläuft sich die Investitionssumme für den Ausbau auf 441 Millionen Euro. Die notwendigen Finanzierungspartner sind neben der Europäischen Investitionsbank (EIB) unter anderem auch die Development Bank of Japan (DBJ). Der Bund leistet Abschlagszahlungen in Höhe von 126 Millionen Euro netto gemäß Baufortschritt. Das Gesamtvolumen des Projektes innerhalb der nächsten 30 Jahre beläuft sich auf rund eine Milliarde Euro.

Der sechsspurige Ausbau der A7 soll laut Via Niedersachsen bis 2021 abgeschlossen sein. Gebaut werden außerdem 170 Bauwerke, darunter zwei Großbrücken, neun Anschlussstellen, zwölf Park- und WC-Anlagen, zwei Tank- und Rastanlagen sowie 40 000 Quadratmeter Lärmschutzwände und Wälle. Entlang der Autobahn werden außerdem Regenrückhaltebecken und Entwässerungsbecken neu gebaut. Die Verlegung der Bundesstraße 248, unter anderem im Alten Amt, ist ebenfalls Bestandteil des Projektes. 

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