Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte gesunken

Arbeitsmarkt: Frühjahrsbelebung setzt sich fort

Northeim. Die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Mai fortgesetzt. Wie die Agentur für Arbeit mitteilte, sank die Arbeitslosenquote im Landkreis Northeim um 0,1 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent.

Sie liegt damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. 4629 Menschen waren im Landkreis Northeim im Mai arbeitslos gemeldet, 50 weniger als im April und 128 wenige als im Mai 2014.

Geschäftsstellen im Vergleich 

Aktualisiert um 13.05 Uhr.

Von den drei Arbeitsagentur-Geschäftsstellen im Landkreis weist die in Northeim mit 6,0 Prozent die geringste Arbeitslosenquote (2389 Arbeitslose) auf. Zum Vergleich: Im April lag sie bei 6,1 Prozent und im Mai 2014 bei 6,5 Prozent. Im Bereich der Geschäftsstelle Einbeck liegt die Quote bei 7,5 Prozent (1602 Arbeitslose). Im April betrug sie 7,6 Prozent und im Mai des Vorjahres 7,5 Prozent.

Einen leichten Anstieg der Arbeitslosenquote gibt es dagegen in Uslar. Sie liegt aktuell bei 7,1 Prozent (638 Arbeitslose). Im April betrug sie sieben Prozent und im Mai 2014 6,3 Prozent.

Allerdings zeigt sich laut Arbeitsagentur die positive Entwicklung vor allem im Bereich der Empfänger von Arbeitslosengeld I. Während sich die Erwerbslosenquote in diesem Bereich im Vergleich zum Vormonat erneut verringert hat, nämlich um 0,2 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent, stagniert die Quote der Langzeitarbeitslosen (Empfänger von Arbeitslosengeld II) laut Arbeitsagentur auf dem Niveau des Vormonats.

Die gute Verfassung des Arbeitsmarktes im Landkreis zeigt sich nach den Worten von Andreas Watznauer von der Arbeitsagentur Northeim auch in den im Mai 359 neu gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen. Dies seien sechs mehr als im April und 136 mehr als im Mai des Vorjahres.

Seit Jahresbeginn 2015 habe es insgesamt 421 mehr gemeldete Arbeitsstellen gegeben als im Vorjahreszeitraum.

Mehr offene Stellen 

Derzeit sind im Landkreis Northeim 867 offene Stellen aus allen Wirtschaftsbereichen gemeldet. Das sind 287 mehr als vor einem Jahr. Da der Bedarf an Fachkräften weiterhin sehr hoch ist, rät Watznauer Arbeitslosen nah wie vor, die Zeit der Arbeitslosigkeit zu nutzen, um fehlende Qualifikationen oder nicht vorhandene Ausbildungsabschlüsse nachzuholen. Die Agentur für Arbeit stehe dafür jederzeit zur Beratung zur Verfügung.

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