Baden trotz Corona beliebt

Freibad-Betreiber im Landkreis Northeim berichten von vielen Gästen

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Auch das Bergbad Northeim hat (seit 15. Juni) wieder geöffnet - mit Einschränkungen aufgrund der Corona-Auflagen. Die Freibäder im Landkreis Northeim sind größtenteils unter den gegebenen Umständen mit der Zahl der Badegäste zufrieden.

Freibäder dürfen in Niedersachsen seit dem 25. Mai unter bestimmten Auflagen wieder öffnen und viele Menschen nutzen dieses Angebot.

Die hiesigen Bad-Betreiber sind mit ihren Besucherzahlen unter den gegebenen Umständen bisher zufrieden. „Seitdem das Wetter wieder so gut ist, steigen die Besucherzahlen“, sagt Thorsten Buschjost von den Stadtwerken Northeim (SWN), die das Bergbad Northeim und das Freibad in Sudheim betreiben. Das Bergbad ist seit dem 15. Juni geöffnet, das Sudheimer Freibad seit dem 20.

Schichtsystem in Northeim

Um alle Corona-Richtlinien erfüllen zu können, öffne man die Bäder bis auf sonntags nie gleichzeitig, sondern immer abwechselnd in Schichten von 2,5 Stunden. Dazwischen gebe es einstündige Pausen, in denen die Becken desinfiziert werden. Damit alle Besucher diese Zeit vollständig nutzen könnten, müssen Badegäste die Tickets zuvor online kaufen. „Das ist einfacher, weil sie dort direkt ihre Kontaktdaten abgeben, was wir sonst am Eingang machen würden“, sagt Buschjost.

Jens Meyer, Bürgermeister Kalefeld

Das Waldschwimmbad Düderode ist seit dem 20. Juni geöffnet. Dort habe man derzeit täglich 100 bis 200 Besucher, wie Bürgermeister Jens Meyer auf Anfrage berichtet. Schwimmmeister Wolfgang Müller ist „zufrieden, wie es anläuft.“

Das gilt auch für Dagmar Lachmann, Schwimmmeisterin im Flaakebad Moringen, wo der Betrieb seit dem Pfingstwochenende wieder läuft. Zwar gebe es vereinzelt Fälle, in denen Gäste weniger Verständnis für die Auflagen zeigen, „ansonsten ist der Zuspruch aber sehr gut“.

In drei Schichten ist seit dem 25. Mai das Burgbad Hardegsen geöffnet. Seitdem hätten insgesamt 2959 Menschen das Freibad aufgesucht, so Julia Jahns von der Finanzabteilung der Stadt.

Aufgrund der Corona-Pandemie nicht öffnen werde in diesem Sommer das Bodenfelder Freibad, wie Schwimmmeisterin Carmen Seybold auf HNA-Anfrage bestätigt. Die freie Zeit nutze man stattdessen für Renovierungs- und Sanierungsarbeiten. Ebenfalls geschlossen bleibt das Bad in Volpriehausen.

Corona-Regeln gelten auch in Freibädern

Die Zahl der Freibadgäste ist begrenzt und je nach Flächengröße unterschiedlich hoch, im Becken darf sich nur eine bestimmte Anzahl an Schwimmern gleichzeitig aufhalten. Mindestabstände sind sowohl auf Liegewiesen als auch im Wasser einzuhalten. Kontrolliert wird das von Fachkräften und Schwimmmeistern, die die Becken ebenfalls gründlich desinfizieren müssen. Kioske und Bistros dürfen unter den gleichen Vorgaben wie die Gastronomiebranche öffnen. Alle Informationen und Zahlen zu Corona in Niedersachsen im News-Ticker.

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