Wegen Corona

Konfirmation im Kreis Northeim wird auf Herbst verschoben

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Alle evangelischen Kirchen sind dicht: Bereits am Wochenende gab es keine Gottesdienste mehr, auch in der Apostel-Kirche Northeim war das so. Die katholischen Gotteshäuser bleiben für ein Gebet noch offen. 

Wegen der Corona-Krise werden die Konfirmationen und Kommunionen mindestens bis nach den Sommerferien verschoben.   

Da die Gottesdienste bis auf Weiteres wegen der Corona-Krise ausfallen, hat das natürlich auch Einfluss auf die anstehenden Konfirmations- und Kommunionstermine. „Wir empfehlen unseren Gemeinden, alle Konfirmationen auf Herbst zu verschieben“, betont Superintendentin Stephanie von Lingen.

Und weiter: „Auch wir wollen natürlich unseren Beitrag leisten, die Infektionskette zu verlangsamen“. Der Kirchenkreis gebe diese Vorgabe zwar als Empfehlung heraus. „Wir hoffen aber dass sich die Gemeinden an diese Linie halten.“

Auch die katholischen Kommunionsfeiern, die traditionell für Mai geplant sind, werden abgesagt, betont Dechant Andreas Pape auf HNA-Anfrage. Dies sei eine Vorgabe des Bistums. Die Feierlichkeiten könnten nach den Sommerferien nachgeholt werden.

Seelsorge mehr per Telefon

Darüber, wie die Seelsorge vor dem Hintergrund der Corona-Einschränkungen weiter funktionieren kann, hat man sich in der evangelischen Superintendentur auch Gedanken gemacht. Die Pastorinnen und Pastoren werden ihre seelsorgerische Arbeit mehr und mehr übers Telefon leisten, sagt Stefanie von Lingen. „Wir entwickeln gerade Konzepte, wie das aussehen kann, damit insbesondere Ältere und Alleinstehende erreicht werden können.“

Auch die Online-Arbeit solle intensiviert werden. Die Superintendentin: „Wir empfehlen, auf den Internetseiten der Gemeinden Andachten zu platzieren und sofern die Kolleginnen oder Kollegen dies technisch können, auch kleine Videos ins Netz einzustellen, damit der Kontakt zur Gemeinde visuell erhalten bleibt.“

Auch Live-Übertragungen von Gottesdiensten seien denkbar, übers Internet vor Ort oder vielleicht sogar über das Fernsehen, fährt die Chefin des Kirchenkreises fort. Von Lingen: „Zur Zeit finden Gespräche mit dem NDR statt, wie mehr Gottesdienste ins Haus kommen können.“

Auch Dechant Andreas Pape rät dazu, Kontakt mit den jeweiligen Pfarrbüros telefonisch oder per E-Mail zu halten.

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