Offiziell wieder Einschulungen möglich

Land genehmigt drei Förderschulen im Kreis Northeim den Weiterbetrieb

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Die Erich-Kästner-Förderschule in Northeim

Northeim. Die Northeimer Kreisverwaltung hat jetzt offiziell die Genehmigung der Landesschulbehörde erhalten, dass die drei Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen den Schulbetrieb bis 2028 fortführen dürfen.

Gemeint sind die Erich-Kästner Schule in Northeim, die Albert-Schweitzer-Schule in Uslar und die Osterbergschule in Bad Gandersheim. Das teilte die Kreisverwaltung mit.

Der Landkreis hatte die Fortführung der Schulen bereits Ende April auf Beschluss des Kreisausschusses beantragt. Laut Genehmigung dürfen die Förderschulen letztmalig zum Beginn des Schuljahres 2022/23 Schüler in den fünften Jahrgang aufnehmen.

Die Schulbehörde habe jedoch gleichzeitig klargestellt, dass der Landkreis als Schulträger verpflichtet sei, die Schulen aufzuheben oder zusammenzulegen, sobald die Schülerzahl pro Jahrgang unter 13 sinken sollte, berichtet Kreis-Pressesprecher Dirk Niemeyer.

Landrätin Klinkert Kittel begrüßte die Genehmigung, heißt es in einer Mitteilung. Schüler und Eltern bekämen Klarheit für einen Übergangszeitraum bis 2028 und die Förderschulen könnten wieder offiziell Fünftklässler einschulen. „Sollte aber erkennbar sein, dass das Ziel der Inklusion an allgemeinbildenden Schulen weiterhin voranschreitet, werden wir als Schulträger reagieren müssen,“ so Klinkert-Kittel.

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