Überschuss von 1,2 Millionen Euro 2015 bei Kreisabfallwirtschaft

Landkreis Northeim: Gebühren für Restmüll sollen sinken

Northeim. Die Gebühren für Restmüll sollen sinken. Das hat Landrätin Astrid-Klinkert-Kittel angekündigt. 

Sie will dem Kreistag vorschlagen, die Gebühren für Privathaushalte um 14 Prozent und für Gewerbebetriebe um zehn Prozent zu senken, teilte sie mit.

Ein Zweipersonenhaushalt soll beispielsweise im kommenden Jahr für eine 40-Liter-Tonne 74,80 zahlen (bisher 87,20), ein Vierpersonenhaushalt für eine 80-Liter-Restmülltonne 149,60 Euro (bisher 174,40). Ein Haushalt mit sechs Personen zahlt für ein 120-Liter-Tonne 224,40 Euro (bisher 261,60)

Möglich werden die Gebührensenkungen nach den Worten der Landrätin, weil die Kreisabfallwirtschaft höhere Erlöse erzielen konnte. Neben einem um 230 000 Euro höheren Gebührenaufkommen seien insbesondere die Erlöse im Deponiebereich gestiegen. Diese waren mit 417.000 Euro deutlich höher als angenommen. Der Grund sei ein Anstieg der Selbstanlieferungen auf den Deponien.

Gespart hat die Kreisabfallwirtschaft dagegen bei den Personalkosten. Diese fielen in 2015 um 100.000 Euro geringer aus als 2014. Sparen konnte sie auch bei den Aufwendungen für Betriebsstoffe: Die niedrigen Dieselpreise wirkten sich deutlich aus. Zusammen mit den guten Ergebnissen der Vorjahre weist die Kreisabfallwirtschaft für 2015 einen Überschuss von 1,2 Millionen Euro aus. 

Rubriklistenbild: © dpa

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