Spektakuläres Video zeigt Test

Nach Crash-Test: Verfahren gegen Uslarer Unternehmer eingestellt

nh123 Crashtest mit Anti-Terror-Poller bei UslarScreenshot aus Video
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Fürstenhagen/Göttingen. Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat das Ermittlungsverfahren wegen eines illegalen Crash-Tests vor gut einem Jahr in Fürstenhagen mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.

Das hat Oberstaatsanwalt Andreas Buick am Montagvormittag mitgeteilt.

Bei dem sogenannten „Crash-Test“ mit einer von einem 56-jährigen Unternehmer aus Uslar entwickelten Lkw-Sperre war der 48-jährige Testfahrer im April 2017 schwer verletzt worden. Daraufhin hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenvverkehr eingeleitet.

Anti-Terror-Sperre Uslar: Geschädigter kannte das Risiko

Als Begründung für die Einstellung des Verfahrens nannte Buick unter anderem, dass anhand der Ermittlungen dem Uslarer Unternehmer nicht nachgewiesen werden konnte, dass er das Risiko eines solchen Tests besser habe einschätzen können, als der Verletzte.

Aufgrund von Zeugenaussagen sei zudem davon auszugehen, dass der Beschuldigte den Geschädigten vor dem Test über die Risiken aufgeklärt habe. Der später Schwerverletzte habe somit das Risiko bewusst auf sich genommen.

LKW-Sperre im Video

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