Ausschreibung stieß auf Interesse

Drei wollen das Freizeitheim Silberborn vom Kreis Northeim kaufen 

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Ist seit einem Jahr dicht: Das Jugendfreizeitheim des Landkreises Northeim in Silberborn. 

In Northeim steht das Jugendfreizeitheim zum Verkauf: Nun haben sich drei Interessierte gemeldet.

Laut Northeimer Kreisverwaltung gibt es drei ernst zu nehmende Interessenten für das vor einem Jahr geschlossene Jugendfreizeitheim in Silberborn.

Fast genau ein Jahr ist es jetzt her, dass das Jugendfreizeitheim des Landkreises Northeim in Silberborn nach einem mehrheitlichen Kreisstagsbeschluss und einem anschließend knapp gescheiterten Bürgerentscheid geschlossen wurde. Jetzt soll es drei Kaufinteressenten geben, wie eine Nachfrage der HNA ergab.

Laut Kreis-Pressesprecher Dirk Niemeyer hatte es nach der Schließung der Einrichtung am 1. Februar 2019 im Mai vorigen Jahres eine Ausschreibung des Objekts gegeben. Darin sei der Komplex, der in drei Gebäude-Trakten 20 Übernachtungszimmer, vier Gruppenräume, einen Speisesaal, eine Küche, eine Werkstatt, eine Sporthalle und ein weitläufiges Außengelände mit Basketball-Court, Beach-Volleyballfeld, Sportplatz und Spielplatz umfasst, zum Kauf angeboten worden.

Im Rahmen dieser Ausschreibung hätten sich immerhin acht ernst zu nehmende Interessenten gemeldet, so Niemeyer. Es habe danach Besichtigungen der Gebäude und intensive Gespräche gegeben, aus denen sich aktuell noch drei Interessenten als potenzielle Erwerber herauskristallisiert hätten.

Der Kreissprecher: „Die Bewerber verfügen über sehr unterschiedliche Konzepte, die jedes für sich eine langfristige, sinnvolle Nutzung des Objekts möglich erscheinen lassen.“

Sowohl die Namen der Interessenten als auch Details zu den Nutzungskonzepten, könnten allerdings aufgrund der laufenden Gespräche und den noch ausstehenden Beratungen in den Kreisgremien, derzeit noch nicht bekannt gegeben werden.

Seit Schließung des Jugendfreizeitheims wird das Objekt durch den ehemaligen Heimleiter betreut, betont Niemeyer. Zu diesem Zweck werde dieser, nach seinem Eintritt in den Ruhestand, auf der Basis einer geringfügigen Beschäftigung beim Landkreis Northeim weiterhin beschäftigt. Außerdem bewohne er weiter die zum Objekt gehörende Dienstwohnung. Notwendige Pflegearbeiten im Außenbereich würden durch die „grüne Truppe“ des Landkreises ausgeführt.

Mit einer Entscheidung in der Sache sei nach derzeitigem Stand frühestens Ende März zu rechnen, heißt es von der Kreisverwaltung. Demnächst solle sich der Jugendhilfeausschuss des Kreistags mit den Angeboten beschäftigen.

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