Fahrbahnerneuerungen

Viele Straßen im Kreis Northeim sind dicht 

Northeim. Mit Beginn des Sommers hat im Landkreis Northeim wieder die hohe Zeit der Straßenbauarbeiten begonnen.

Gleich sechs überregionale Verbindungen sind ganz zum Ärger vieler Pendler für Wochen, wenn nicht sogar Monate unpassierbar. Grund sind Fahrbahnerneuerungen.

Betroffen sind drei Bundesstraßen, zwei Landesstraßen und eine Kreisstraße. Bund, Land und Kreis stecken insgesamt über sieben Millionen Euro in den Straßenausbau. Der größte Teil der Arbeiten steht unter der Aufsicht der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Bad Gandersheim.

Dessen Chef, Udo Othmer, sagt, dass die Investitionen im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten angesichts jetzt sprudelnder Steuereinnahmen zwar durchaus hoch seien, im Vergleich zu 2016 und 2017 hielte sich das Engagement jedoch eher im Rahmen. Othmer: „In den beiden letzten Jahren hatten wir das Dreifache an Investitionen für neue Fahrbahnen.“

Gesperrt ist bereits seit Mitte Juni die Kreisstraße zwischen Fredelsloh und Espol, und zwar bis zur Abzweigung nach Nienhagen. Die Arbeiten dauern laut Landkreis bis Ende Oktober und kosten 750 000 Euro. Zuvor war bereits der Abschnitt zwischen Espol und der Abzweigung erneuert worden.

Ebenfalls in Arbeit ist die Erneuerung der Bundesstraße 241 im Zuge der Ortsdurchfahrt von Katlenburg. Dort wird der Verkehr mit Ampelsteuerung halbseitig an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Arbeiten schlagen mit 150 000 Euro zu Buche.

Gerade fertiggestellt ist der 800 000 Euro teure neue Kreisverkehr auf der B 446 zwischen Nörten und Lütgenrode. Hier war wegen Restarbeiten die B 446 für zwei Wochen in Richtung Uslar voll gesperrt. Ab heute, Freitag, soll der Kreisel voll befahrbar sein, und dann ist auch die vom Kreisel abzweigende Straße nach Elvese wieder geöffnet.

Gleich vier überregional wichtige Straßen hingegen werden ab dem 16. Juli voll gesperrt sein. Es sind: • die B 446 zwischen Billingshausen und dem Abzweig nach Holzerode (bis 24. August, Kosten: 400 000 Euro),

 • die B 241 zwischen Osterode und Abzweig nach Förste (bis Mitte November, Kosten 4,8 Millionen Euro, Zufahrt nach Ührde und Förste von Northeim kommend weiter möglich),

 • die Landesstraße zwischen Stöckheim und Drüber, einschließlich Ortsdurchfahrt Stöckheim (bis 17. August, Kosten: 420 000 Euro),

 • die Landesstraße zwischen Hevensen und Harste wegen Erneuerung der Ortsdurchfahrt Gladebeck (bis März 2019, Kosten: zwei Millionen Euro mit Kanalsanierung).

Rubriklistenbild: © Arnulf Stoffel/dpa

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