-12 Grad vorausgesagt

Winterdienste im Kreis Northeim sind für Temperatursturz gewappnet

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Wird vom Maschinenring übernommen: Der Winterdienst in der Gemeinde Kalefeld, hier vor der Liebfrauenkirche.

Kreis Northeim. Der erste Schnee ist gefallen und deutlich kältere Temperaturen für die kommenden Wochen sind vorhergesagt. Dem ist man gewappnet.

Die Kommunen im Landkreis Northeim blicken einem möglichen Wintereinbruch gelassen entgegen. Die Salzlager der Winterdienste sind voll, die Kommunen haben bereits im Sommer zugeschlagen, um die geringen Preise zu nutzen und möglichen Lieferengpässen aus dem Weg zu gehen. Das hat eine stichprobenartige Nachfrage der HNA ergeben. Ständig habe man die Wetterlage im Auge, um jederzeit auf Schnee und Eis reagieren zu können, heißt es aus den Rathäusern im Kreis.

Die Stadt Northeim hat mit rund 800 Tonnen Streusalz gut gefüllte Lager, vor dem Start der Saison Ende August waren 1000 Tonnen eingelagert. Die drei großen Räumfahrzeuge und fünf Fahrzeuge für kleine Straßen und Wege waren bereits Anfang November erstmals im Einsatz.

Ähnlich ist es im Stadtgebiet Uslar. 40 Tonnen waren zum Start in die Saison in den vollen Lagern, etwa zehn Tonnen wurden bislang ausgebracht. Dafür sind zwei Fahrzeuge der Stadt im Einsatz und zwei Strecken durch die Ortschaften privat vergeben.

Volle Lager gibt es auch in Nörten-Hardenberg. 20 Tonnen Salz stehen zur Verfügung, zwei Fahrzeuge sind dafür im Einsatz. Die Hälfte der Ortschaften ist für den Winterdienst extern vergeben.

In Kalefeld sind aktuell 24 Tonnen Salz vorrätig, damit ist das Lager laut Bürgermeister Jens Meyer voll. Der Winterdienst erfolgt nicht durch kommunale Fahrzeuge, sondern ist an den Kalefelder Maschinenring abgegeben.

Temperaturen fallen deutlich 

Die Wettervorhersage für den Kreis Northeim sagt für die kommenden Tage Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt voraus, bis zu zwölf Grad unter Null sind möglich. Auch nach dem Temperatursturz bleibt es kalt, Schnee hält aber nicht Einzug.

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