Landratswahl: Richert will Unterstützung der AfD nicht

Symbolbild: Archiv

Northeim. Der AfD-Kreisverband Northeim hat am Dienstag eine Wahlempfehlung für den unabhängigen Kandidaten Jörg Richert abgegeben.

Richert, der von der FDP unterstützt wird, hatte am Dienstagabend in einer Stellungnahme betont: „Die AfD ist eine fremdenfeindliche und rechtspopulistische Partei, die sich spätestens mit ihrer am Wochenende erhobenen Forderung nach einem Schießbefehl an der Grenze disqualifiziert hat. Ich habe eine völlig andere Einstellung zu Recht und Gesetz und zum Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Deshalb will ich mit der AfD auch nichts zu tun haben. Ich brauche die Stimmen rechtspopulistischer Wähler nicht.“

Die AfD hatte ihre Empfehlung damit begründet, nach dem Leitspruch ihrer Jugendorganisation, „Vernunft statt Ideologie“, könne der zu unterstützende Kandidat nur Jörg Richert heißen. Durch sein Fachwissen und seine Kompetenz sei er der einzige der drei Bewerber, der den Posten des Landrats ausfüllen kann.

Die SPD-Kandidatin Astrid Klinkert-Kittel sei aus Sicht der AfD bei der Führung der Gemeinde Nörten-Hardenberg schon an ihre Grenzen gestoßen, der Bewerber der CDU, Dr. Bernd von Garmissen, trage ohne Murren die desaströse Politik der Bundeskanzlerin mit und suche zudem unkritisch die Nähe zum Islam, so der Vorstand des AfD-Kreisverbandes weiter.

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