Lerbacher findet Sprengstoff aus dem zweiten Weltkrieg

Osterode. Eine ungewöhnliche Entdeckung hat ein 49-jähriger Lerbacher am Donnerstag gegen 15.20 Uhr im Bereich des Parkplatzes an der Mühlenteichbaude in Lerbach gemacht.

Er alarmierte die Polizei, weil ihm an einer Böschung Rauch auffiel. Nach Angaben der Polizei wurde zunächst die Feuerwehr gerufen. In der Böschung wurde dann ein rostiger Metallzylinder gefunden, in dem offensichtlich eine chemische Reaktion zu der Rauchentwicklung führte.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Hannover bestätigte später, dass es sich um einen nicht gezündeten Sprengkörper aus dem zweiten Weltkrieg handelte. In Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Osterode wurde am Freitag entschieden, einen Teil der Funde kontrolliert zu sprengen. Da die Sprengkörper jedoch in der Nähe eines Wohngebietes gefunden wurden, entschied man die Sprengung nicht am Fundort durchzuführen.

Um 18.45 Uhr wurden die Sprengkörper auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz zwischen Oderode und Ührde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst kontrolliert gesprengt - ohne jemanden zu gefährden. Die Maßnahmen der Polizei und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Osterode und der Freiwilligen Feuerwehr Lerbach unterstützt. Der nicht gesprengte Teil der aufgefundenen Sprengköper wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst abtransportiert. (ykr)

Rubriklistenbild: © dpa

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