Planung und Umbau hat fünf Jahre gedauert

Der Fanfarenzug Lindau weiht sein neues Musikzentrum ein

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Begeistert: Nach dem Festakt erkundeten die Gäste das neue Musikzentrum und probierten die Instrumente aus wie hier Petra Kersten (links), Frauke Heiligenstadt und Joachim Stünkel.

Lindau. „Das Werk ist vollbracht“, sagte Holger Lux, Vorsitzender des Fanfarenzugs Lindau, bei der Einweihungsfeier des Musikzentrums seines Vereins.

Rund 150 Gäste waren bei der Einweihungsfeier auf dem Freizeitgelände am Hopfenberg dabei.

Lux ließ die fünfjährige Planungs- und Bauphase Revue passieren. Die Erweiterung des nur 200 Quadratmeter großen Vereinsheims des mehrfachen Deutschen Meisters war notwendig geworden, weil es zu für die über 80 Spielleute zu wenig Übungsfläche gab und die örtliche Mehrzweckhalle nicht täglich verfügbar ist.

Anfang 2012 stellte der Vorstand die Pläne in der Jahreshauptversammlung vor. Die Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises sagte einen Zuschuss von 20.000 Euro zu, die Gemeinde Katlenburg-Lindau beteiligte sich laut Bürgermeister Uwe Ahrens mit 10.000 Euro.

Die Erweiterung des Vereinsheims zum Musikzentrum mit 320 Quadratmetern Grundfläche wurde in drei Abschnitte aufgeteilt, so dass Mitgliedsbeiträge und Auftrittserlöse aus mehreren Jahren genutzt werden konnten.

Der Fanfarenzug hat laut Kassenwart Leander Kikos 35.000 Euro in den Jahren aus eigenen Mitteln gezahlt. Hinzu kamen Spenden und bis Ende 2014 über 4600 Stunden Eigenleistung der Mitglieder. „Für den hier geschaffenen Wert kann man ein kleines Einfamilienhaus bauen“, sagte Lux der HNA.

Lob für die musikalische Leistung und die Jugendförderung kam sowohl von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt als auch von der Vorsitzenden des Landkreis-Wirtschaftsausschusses, Petra Kersten, und dem Vorsitzenden der Kultur- und Denkmalstiftung, Joachim Stünkel. „Sie sind der musikalische Botschafter des Landkreises“, erklärte Stünkel. Durch das Musikzentrums werde das Freizeitgelände am Hopfenberg deutlich aufgewertet, urteilte Ortsbürgermeister Heinrich Schmidt.

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