Planung für Unterkunft so gut wie abgeschlossen

800 Flüchtlinge sollen nach Lindau kommen

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Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft in Lindau.

Lindau. In etwa zwei Monaten könnten die ersten Flüchtlinge in eine Notunterkunft in Lindau ziehen.

Die Flüchtlingsunterkunft im früheren Max-Planck-Institut in Lindau wird kommen - unklar ist allerdings, wann. Zwar betonten die Vertreter des niedersächsischen Innenministeriums bei der Informationsveranstaltung am Dienstagabend mehrfach, dass noch nichts entschieden sei - im Laufe der Veranstaltung räumten sie aber nach hartnäckigen Nachfragen einiger Zuhörer ein, dass die Planungen so gut wie abgeschlossen seien und der Kaufvertrag für das Gelände unterschriftsreif vorliege.

Gut 400 Einwohner aus Lindau und Umgebung wollten sich in der Turnhalle der Rhumetalschule über den Stand der Planungen informieren, Fragen stellen und immer wieder auch ihrem Unmut darüber Luft machen, dass sie sich von der Gemeinde und auch von allen anderen Behörden bisher schlecht informiert fühlten.

Friedhelm Meier vom Innenministerium zeigte dafür Verständnis, betonte aber, dass die Planung einer solchen Aufnahmeunterkunft sehr zeitaufwändig sei. „Wir wollen das vernünftig planen, damit alle Seiten zufrieden sind.“

Die Einrichtung sei für 800 Flüchtlinge geplant, man gehe davon aus, dass die ersten Flüchtlinge dort frühestens in zwei Monaten einziehen werden, so Bernd-Michael Lemmel, im Innenministerium zuständig für die Einrichtung von Aufnahmeeinrichtungen.

Die vorhandenen Instituts-Gebäude in Lindau müssten zum Teil noch umgebaut werden, sanitäre Einrichtungen mit Duschen und Toiletten sollen vorerst in Containern entstehen. „Wir wollen Lindau langfristig nutzen und im Laufe der Zeit als dauerhafte Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland nutzen“, so Lemmel weiter.

Angeboten werden sollen unter anderem Deutsch- und Integerationskurse sowie eine Kinderbetreuung. Lemmel „Wir brauchen Zeit, um all diese Voraussetzungen zu schaffen.“

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