Sebastian Habeck ins Amt eingeführt

Lindau hat einen neuen Pastor

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Feierlich: Bei der Amtseinführung von Pastor Sebastian Habeck (Dritter von links) in Lindau waren Landessuperintendent Eckhard Gorka (links) und Superintendent Volkmar Keil (Zweiter von links), Pastorin Johanna Hesse und weitere Geistliche dabei.

Lindau. Über 150 Besucher waren in die Lindauer Kreuzkirche gekommen um die Einführung des neuen Pastors ,Sebastian Habeck, mitzuerleben.

Landesuperintendent Eckhard Gorka zeigte sich überrascht über die Zahl und den stimmlichen Wohlklang der Besucher. In seiner Predigt thematisierte er den Adler, der über seinen Jungen schwebt, um sie zu beschützen. Er zog Parallelen zu Habeck, der als junger Mann bei den Pfadfindern als Oberhaupt des Stamms mit Namen Weißkopfseeadler fungierte.

 Anders als beim Adler, der allein fliegt, stellte sich Gorka die christliche Gemeinde als Schwarm vor. „Wir sind alle Mitspieler im Spiel der Humanisten“.

Gorka assistierten bei der Zeremonie Brigitte Strüber vom Kirchenvorstand, Vikar Nico Lühmann (Hannover), Kirchenkreis-Kantor Raphael Nigbur und Pastor Andreas Hülsemann (Hannover).

Nach dem Gottesdienst standen Mitglieder der Lindauer Feuerwehr für ihren Pastor von der Kirche bis zum Gemeindehaus Spalier.

 Dass es für den Eichsfeldort ein wundervoller Tag ist, unterstrich der Fanfarenzug musikalisch. Er hieß den Pastor mit „Wonderful world“ und weiteren Liedern willkommen. „Sie können auf uns zählen und wir kommen, wenn Sie uns brauchen“, versprach Fanfarenzug-Chef Holger Lux.

Viel Glück bei seiner neuen Tätigkeit wünschte auch der Chef der 50 Gemeinden im Kirchenkreis Harzer-Land, Superintendent Volkmar Keil. Die Diaspora bedeute keine Bürde, sondern eine Bereicherung. Keil: „Im katholisch geprägtem Eichsfeld haben die Einwohner einen stärkeren Bezug zur Kirche und davon profitieren auch wir.“

An die Gemeindemitglieder appellierte Keil, die große Chance wahrzunehmen, einen jungen Pastor mit neuen Ideen zu erhalten. „Sämtliche Lindauer freuen sich, dass es einen neuen Pastor gibt. Jetzt sind Sie angekommen. Wir werden daran arbeiten, dass Sie Lindauer werden“, sagte Ortsbürgermeister Rainer Schmidt zu Habeck. Vertreter der Vereine, Kirchenvorstände und Gemeinden überbrachten ihre Willkommensgeschenke.

Habeck bedankte sich für den freundlichen Empfang. Er wolle erst einmal Lindau und Bilshausen kennenlernen, um zu schauen, was vorhanden ist und dann „Schwung in die Gemeinden reinbringen“. Als einen Schwerpunkt könnte er sich den Ausbau der Jugendarbeit vorstellen. 

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