Neue Schleife ins Netz integriert 

Lindau ist jetzt Etappenort im Eichsfeld-Wanderweg

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Route ist gekennzeichnet: Die Macher des neuen Eichsfeldwanderwegs vor einem Hinweisschild mit dem roten Eichsfeldrad an der Brückenstraße in Lindau mit Bürgermeister Uwe Ahrens (2.v.l.) und dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld, Gerold Wucherpfennig (4. v. l.) 

Lindau. Das 1700 Einwohner zählende Lindau als nördlichster Ort des Eichsfeldes gehört ab sofort als Etappenziel zum 280 Kilometer langen Eichsfeld-Wanderweg.

Mit der Vorstellung des neuen Wanderführers in der früheren Schule Lindaus kann der Weg rund um die idyllische Landschaft in den Bundesländern Niedersachsen, Thüringen und Hessen jetzt offiziell komplett genutzt werden.

Erkennbar ist der Wanderweg am sechsspeichigen roten Rad auf weißem Grund, dem sogenannten „Eichsfeldrad“. Es erinnert an das Fürstentum Eichsfeld und die über 700-jährige Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Mainz, sagte der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld (HVE), Gerold Wucherpfennig. 3000 Schilder mit dem Eichsfeldrad sorgen für die nötige Orientierung der Wanderer.

„Mit dem Führer geben wir einen ersten Eindruck von der Schönheit und Vielfalt der naturnahen Becken-, Hügel- und Mittelgebirgslandschaft der Region mit seinen gepflegten Dörfern und Kleinstädten, den Kirchen, Kapellen, Burgen, Schlössern und Klöstern“, sagte Wucherpfennig.

Es ist noch gar nicht lange her, da gab es auf dem Wanderweg, der nach der Grenzöffnung 1989 angelegt wurde, nur zwölf Etappen mit 263 Kilometern. Mit dem Schlenker von Bodensee ausgehend über Renshausen, die Thiershäuser Teiche und an der Mordmühle vorbei nach Lindau und von dort aus über den Rhume-Erlebnispfad nach Bilshausen und Gieboldehausen wurde jetzt der nördliche Zipfel der idyllischen Landschaft in den Rundwanderweg integriert.

Gestartet wird der Wanderweg in Heiligenstadt als Zentrum des Obereichsfeldes, der Einstieg ist aber auch in jeder Etappe möglich. Lindau wird dabei von den Etappen 4 „Seeburg - Lindau“ mit einer Länge von 24 Kilometern und der Etappe 5 „Lindau - Gieboldehausen“ mit einer Länge von 12,5 Kilometern berührt.

Angegeben werden bei jeder Etappe die Kilometer, Anstiege und Abstiege mit Höhenprofil, die Zeitdauer, Park- und Übernachtungsmöglichkeiten, Straßenanbindungen, öffentliche Verkehrsmittel und natürlich die Sehenswürdigkeiten. Der Wanderweg wurde maßgeblich von den Wanderführern Alexander Baum, Jürgen Tegtmeier und Bernd Elsler sowie zahlreichen Unterstützern erstellt.

Die Druckauflage beträgt zunächst 5000 Stück. Ein Track soll demnächst von der Seite des HVE www.eichsfeld.de herunter ladbar sein. Dort kann der erweiterte Wanderweg dann auch online eingesehen werden.

Der Bürgermeister von Katlenburg-Lindau, Uwe Ahrens, sagte, der Wanderführer gebe die Freude an der tollen Landschaft im Eichsfeld wieder. Als weicher Standortfaktor sei er ein Teil der Attraktivität der Region. Unterstützt wurde die Erstellung des Wanderführers mit einer Finanzspritze der Volksbank-Mitte in Höhe von 1500 Euro.

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