Unternehmen aus China stellt Pläne vor

Lindau: Max-Planck-Areal wird Meditationszentrum

Lindau. Das Unternehmen Hubei LiuZu Culture Transmit aus Wuhan (China) will den Komplex kaufen.

Am Montag präsentierten Vertreter des Unternehmens die Pläne in Katlenburg-Lindau. Angeboten werden sollen in Lindau vor allem Zen-Meditations-Kurse. Aber auch die Ausbildung von Meditationsleitern sei geplant, erläuterte Wang Yayu, die Vorsitzende des Verwaltungsrates von LiuZu Culture Transmit.

Vorgesehen seien sowohl allgemeine Meditationskurse als auch spezielle Kurse in Business-Meditation, ergänzte Xiaowei Lu vom China Business Centre in Hamburg (CBCH). Dabei geht es nach ihren Worten darum, einen Weg zu einer Balance zwischen Arbeit und Entspannung zu finden. Das CBCH berät und begleitet das chinesische Unternehmen.

Kurse sind für jedermann

Pro Monat sollen jeweils 50 bis 100 Personen an zwei Kursen teilnehmen, die voraussichtlich zehn Tage dauern sollen. Das wären zwischen 1200 und 2400 Menschen im Jahr. Das Angebot von Hubei LiuZu richtet sich laut Xiaowei Lu an alle, ungeachtet von Alter, Geschlecht und Religion könne jeder daran teilnehmen. Lindau soll außerdem das Deutschland- und Europazentrum von Hubei LiuZu werden. Die deutsche Tochtergesellschaft, die dort ihren Sitz haben soll, befinde sich gerade in der Gründung.

Das Unternehmen plant seine Tätigkeiten in Lindau, die traditionelle chinesische Medizin, aber auch Kunst und Kultur umfassen sollen, zunächst mit zehn Mitarbeitern.

Die Kaufverhandlungen mit der Max-Planck-Gesellschaft sind noch nicht abgeschlossen, aber bereits weit fortgeschritten.

Die Chinesen hoffen, dass sie bis Ende April abgeschlossen sind. Sie planen die Eröffnung ihres Meditationszentrums Ende des Jahres.  

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