Humoristischer Ratgeber veröffentlicht

Lindauer Zahnarzt gibt Abnehm-Tipps

Lindau. Der Lindauer Zahnarzt Peter Donnerstag hat ein Buch herausgegeben, in dem es ums Abnehmen geht. Das Thema ist für die Betroffenen meist nicht komisch, zumal Fehlschläge bei den Übergewichtigen und ihrem Vorsatz, einige Kilos abzuspecken, durchaus an der Tagesordnung sind.

Urkomisch ist hingegen sein Buch, denn es ist eine Mischung aus Tipps zum Abnehmen und Comedy, die einem die Tränen in die Augen schießen lässt. Wer nach der Lektüre des Buches, das den Namen „Losgehen“ trägt, seinen Speck immer noch auf den Rippen oder am Bauch hat, der hat sich zumindest köstlich amüsiert.

Der 50-Jährige aus dem Eichsfeldort hatte schon immer einen Faible fürs Schreiben. Vor 30 Jahren hat er mit selbstverfassten Gedichten angefangen und diese niedergeschrieben. Das war ihm nicht genug. Es folgten Kurzgeschichten, die er sich ausgedacht und ebenfalls zu Papier gebracht hat.

Der ehemals aktive Leichtathlet und Fußballer machte dann eine Entdeckung, die nicht wirklich überraschend kam. „Ups, bei meinen 1,86 Meter und 112 Kilogramm bin ich entweder zu schwer oder zu klein.“ Länger werden ist schwer, also lautete Abnehmen die Devise.

Diäten im herkömmlichen Sinn, die er schon mal erfolglos probiert hatte, kamen nicht in Frage. Es musste also etwas anderes her, nämlich ganz viel Bewegung. Die absolviert der „Zahnklempner“ mit flotten Spaziergängen. Bis zu siebenmal die Woche war er unterwegs. Und zwar mit Erfolg. Gegessen hat der Lindauer weiter ganz normal, und trotzdem Gewicht verloren. Zehn Kilo waren es innerhalb eines Jahres. Das war vor 18 Monaten. Damit Peter Donnerstag sein Gewicht hält, marschiert er weiter, jetzt dreimal die Woche.

Seine Erlebnisse beim Gehen und Abnehmen hat der 50-Jährige schriftlich festgehalten und im Eigenverlag als Buch herausgegeben. Damit es den Lesern nicht langweilig wird, hat er seine Comedy-Ader mit eingebracht und im Buch Episoden eingebaut, bei denen er kein Blatt vor dem Mund nimmt. So beschäftigt er sich auf einigen Seiten unter dem Titel „Prostata und James Bond“ mit den bei Männern ab einem bestimmten Alter notwendigen, aber nicht unbedingt beliebten Untersuchung der Vorsteherdrüse und auch mit der Frage, was einen Mann dazu bewegen kann, Urologe zu werden. Das macht er so humorvoll, dass es viele Lacher gibt. Und wie spannt er dabei den Bogen zu James Bond? Einfach lesen, bitteschön, es lohnt sich!

Das Buch, dass der Lindauer unter Peer Dorst herausgegeben hat („Ich habe einfach ein paar Buchstaben meines Namens weggelassen!“), kostet 14,80 Euro und ist ausschließlich bei ihm in Lindau in der Walthausenstraße 4, Telefon 05556 /872, oder seiner E-Mail-Adresse peerdorst@web.de zu bekommen.

Rubriklistenbild: © Oschmann

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