Riesiges Interesse an Info-Veranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft in Lindau

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Lindau. Riesiges Interesse an der Info-Veranstaltung zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in Lindau: Gut 400 Einwohner wollen wissen, ob das einstige Institut zur Verfügung steht.

Das niedersächsische Innenministerium hatte zusammen mit der Gemeinde Katlenburg-Lindau zu der Informationsveranstaltung am Dienstagabend eingeladen. Bürgermeister Uwe Ahrens sprach in seiner Begrüßung von vielen Ängsten, Befürchtungen und Gerüchten in Lindau, die an diesem Abend möglichst ausgeräumt werden sollen. "Wir wollen Ihnen an diesem Abend mit der Beantwortung Ihrer Fragen die Ängste nehmen", so Ahrens.

Gleich zu Beginn betonten die Vertreter des Innenministeriums, dass eine Entscheidung, ob die Unterkunft im ehemaligen Max-Planck-Institut tatsächlich kommt, noch nicht gefallen sei.

Es hakt noch an den Verkaufsverhandlungen mit der Max-Planck-Gesellschaft als Eigentümerin. Laut Ministerium wird zunächst Platz für 800 Flüchtlinge geschaffen, sollte der Verkauf über die Bühne gehen.

Wie verbindlich die Zahl 800 sei, wollte ein Zuhörer wissen, vor dem Hintergrund, dass die Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland zeitweise völlig überfüllt war. "Wir planen mit der Zahl 800, aber wir alle können nicht in eine Glaskugel schauen und sagen, so oder so läuft es. Wir wissen selbst nicht, wie sich die Flüchtlingssituation weiter entwickelt ", sagte ein Vertreter des Innenministeriums. Weitere Fragen handelten von der Schaffung neuer Arbeitsplätze, vom Öffentlichen Personennahverkehr, von der Gesundheits-Untersuchung und von der Sicherheit.

Polizeidirektor Hans-Walter Rusteberg, Chef der Polizeiinspektion Northeim-Osterode betonte, dass der überwiegende Teil der Flüchtlinge, die hierher kommen, friedlich sind. Nur rund zwei Prozent der insgesamt 2590 Straftaten im zurückliegenden Quartal wurden nach seinen Worten von Flüchtlingen begangen.

Info-Veranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft in Lindau

Weitere Informationen am Mittwoch auf www.hna.de/northeim sowie am Donnerstag in der gedruckten Ausgabe.

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