Investor schweigt sich noch über die künftigen Mieter aus

Supermarkt für Lindau: Baustart noch in diesem Jahr

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Hier soll der Markt entstehen: Das Grundstück an der Bundesstraße 247 am Lindauer Ortsausgang in Richtung Bilshausen hat der Investor schon vor längerem gekauft.

Lindau. Seit Monaten war nichts mehr zu hören vom Projekt „neuer Einkaufsmarkt“ in Lindau. Doch jetzt kommt nach Informationen der HNA wieder Fahrt in die Sache.

Projektentwickler Thomas Becker von der Firma Agwis aus Osterode geht auf HNA-Anfrage davon aus, dass noch in diesem Jahr die Bagger anrollen werden.

Damit räumt der Projektmanager, der den Markt für einen noch nicht genannten Investor entwickelt, mit Gerüchten auf, dass das Vorhaben mittlerweile gestorben sei. „Unser Wunsch ist es, den Rohbau noch vor dem Wintereinbruch stehen zu haben, sodass dann im Winter innen gearbeitet werden kann“, sagt Becker.

Verzögerungen habe es vor allem deswegen gegeben, weil der aus zwei Märkten – einem Supermarkt und einem Drogeriefachmarkt – bestehende Gebäudekomplex auf Wunsch des künftige Mieters mehrfach architektonisch habe umgeplant werden müssen. Um welche Ketten es sich genau handelt, die die Märkte betreiben werden, will Becker noch nicht verraten. „Dazu machen wir kurz vor dem Baustart eine Pressemitteilung.“

Der L-förmige Neubau auf dem Gelände an der Bundesstraße 241 am Lindauer Ortsausgang nach Bilshausen wird laut Becker 3,5 Millionen Euro kosten. Entstehen sollen in dem Gebäude ein Supermarkt mit 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche und ein Drogeriemarkt mit 500 Quadratmetern.

Um einen Markt in dieser Größe entstehen zu lassen, hatte die Gemeinde Katlenburg-Lindau eigens ein Einzelhandelskonzept erstellen lassen, das der Rat bereits 2015 verabschiedet hat. Andernfalls wäre damals nur eine kleine Lösung mit maximal 800 Quadratmetern Fläche möglich gewesen. Auch der Flächennutzungsplan mit dem entsprechenden Sondergebiet und der daraus entwickelte Bebauungsplan sind schon lange beschlossene Sache und rechtskräftig.

Der Neubau an der Bundesstraße soll sich nach den Worten des Projektentwicklers solarthermisch selbst versorgen, auch die Kühltheken im Markt sollen damit über Wandler betrieben werden.

Vorgesehen auf dem Parkplatz vor dem Markt seien auch drei Doppel-Ladesäulen, an denen Elektro-Autos innerhalb von nur 20 Minuten aufgeladen werden können. Vier weitere Ladesäulen im hinteren Bereich des Areals würden für die Autos im Eigenbedarf benötigt.

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